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    <title>Japanruft</title>
    <description>Japanruft - Alle Einträge</description>
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    <lastBuildDate>Mon, 9 Mar 2026 12:34:02 GMT</lastBuildDate>
    <pubDate>Mon, 9 Mar 2026 12:34:02 GMT</pubDate>
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      <title>Japanruft</title>
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    <item>
      <title>Wandern auf Miyajima</title>
      <description>Auch wenn meine Reise nach Miyajima schon einige Tage zurück liegt, so möchte ich doch wenigstens ein paar Fotos zur Schau stellen. Miyajima ist eine Insel direkt an der Küste von Hiroshima und lässt sich vom Hauptbahnhof Hiroshimas per Straßenbahn und Fähre innerhalb von ca. 1,5 Stunden erreichen. Einfach die Straßenbahn in zur Haltestelle Miyajimaguchi nehmen und dann dort in die Fähre umsteigen. Kostenpunkt für Hin- und Rückfahrt: insgesamt ca. 1000 Yen.&#13;
Ankunft auf Miyajima&#13;
Nach der Überfahrt vom Festland zum Pier auf Miyajima wurde ich von einer Masse an Touristen empfangen. Da auf der Insel selbst so ziemlich alle Sehenswürdigkeiten auf demselben Weg liegen, schob sich dort aufgelaufene Mob langsam in dieselbe Richtung. Ich beschloss jedoch, mich dem allgemeinen Strom zu entziehen und stattdessen nicht an den üblichen Stationen halt zu machen, sondern meinen Erkundungsgang von Hinten aufzuziehen. Dementsprechend habe ich mich nicht in die Schlange derer eingereiht, die durch den Itsukushima Schrein im Schneckentempo wandelten, um ein Foto vom weltbekannten „schwebenden Torii“ zu machen. Immerhin gibt es auch noch einen Rückweg und weder der Schrein, noch das Torii würden mir davon laufen.&#13;
1000 und 1 Stufe - der Berg Misen&#13;
Nun sollte es den Berg Misen hinauf gehen. Aufgrund der bereits fortgeschrittenen Stunde (ich habe leider zu viel Zeit am Hostel mit quatschen und Frühstücken verbracht, bin daher erst recht spät auf der Insel angekommen), hatte ich mich für den kürzesten Wanderweg entschieden. Pro-Tipp: der direkteste Weg ist nicht immer der schnellste und schon gar nicht der am leichten begehbarste. Schon nach wenigen Metern längs des Daishoin-Wanderweges fühlte ich mich wie der Kung Fu Panda höchst persönlich: Mein Gepäck war mal wieder viel zu umfangreich bemessen, die Stufen zum Erklimmen des Berges ließen sich nur in äußerst euphemistischer Betrachtungsweise als solche bezeichnen und die Sonne brannte unerbittlich. Okay, das mag jetzt etwas theatralisch klingen, aber einen Sonnenbrand habe ich mir tatsächlich geholt... &#13;
Rückblickend könnte ich mich verfluchen, mir nicht die Email-Adresse von Alex abgeholt zu haben. Ich habe es nicht einmal geschafft ihm zum Abschied die Hand zu geben und ihm eine gute Reise zu wünschen, da wir uns an jenem Tag verpasst haben. Er hatte mich am Abend zuvor auf Värttinä, eine sehr gute Folklore-Band aus Finnland aufmerksam gemacht, die mir den Aufstieg deutlich erleichterte. Die meisten unter euch mögen sich jetzt fragen, ob man nicht ein mal im Leben OHNE Kopfhörer und Musik auskommen kann, schließlich gehört die Geräuschkulisse eines Bachlaufs oder das Wehen des Windes durch die Nadeln und Blätter der Bäume einfach zum Wandern dazu. Dennoch denke ich, dass auch eine musikalische Untermalung durchaus ihren Reiz versprüht - mein eigener Soundtrack quasi. Hier eine kleine Kostprobe:&#13;
&#13;
&#13;
Ein weiteres Problem stellte sich mir während meines Aufstiegs: ich hatte nur sehr wenig Wasser mitgenommen. In Japan findet man auch in den abgelegensten Gegenden noch zahlreiche Getränkeautomaten - sollte man einmal über einen stolpern und hinfallen, so kann man sich beinahe sicher sein, mit der Stirn schon gegen den nächsten zu knallen. Und das ist wirklich ÜBERALL der Fall. Nur auf auf diesem Wanderweg scheinbar nicht. So kam ich nach 1,5 Stunden strammen Treppensteigens und Stein-Erklimmens völlig aus der Puste und keuchend am Gipfel an. Ich muss so schlimm ausgesehen haben, dass mir ein Ehepärchen aus Russland direkt zu meiner Ankunft gratulierte. Hätten sie meinen Rucksack auch nur für einen kurzen Moment getragen, so hätten sie die Gratulation vermutlich auch ernster gemeint.&#13;
Belohnt wurde ich oben mit dem Glücksgefühl, es endlich geschafft zu haben und mit einer überwältigenden Aussicht. Oben am Gipfel traf ich dann noch zwei weitere Reisende aus der Schweiz von meinem Hostel. Wir entschieden nach einer halbstündigen Verweilpause uns an den Abstieg zu machen. Ursprünglich wollte ich mit der Seilbahn den Rückweg antreten, zog dann aber doch den Abstieg in Begleitung vor. Geteiltes Leid ist halbes Leid. (Leider traf das nicht auf die schmerzen in den Waden am Abend zu.)&#13;
Krönender Abschluss des Abends stellte dann nach einer ausgiebigen Dusche im Hostel ein Essen im benachbarten Okonomiyaki Restaurant und ein Besuch zum Karaoke bei Big Echo dar. Dort durfte ich dann wieder das einzige deutsche Lied zum Besten geben, dass alle Karaokebars in Japan in ihrer Datenbank haben zu scheinen: Moskau, Moskau, schmeißt die Gläser an die Wand, Russland ist ein schönes Land! Har har har har har! Hey!</description>
      <content:encoded><![CDATA[Auch wenn meine Reise nach Miyajima schon einige Tage zurück liegt, so möchte ich doch wenigstens ein paar Fotos zur Schau stellen. <a href=http://www.japan-guide.com/e/e3401.html>Miyajima</a> ist eine Insel direkt an der Küste von Hiroshima und lässt sich vom Hauptbahnhof Hiroshimas per Straßenbahn und Fähre innerhalb von ca. 1,5 Stunden erreichen. <br />Einfach die Straßenbahn in zur Haltestelle Miyajimaguchi nehmen und dann dort in die Fähre umsteigen. Kostenpunkt für Hin- und Rückfahrt: insgesamt ca. 1000 Yen.</p>
<h4>Ankunft auf Miyajima</h4>
<p>Nach der Überfahrt vom Festland zum Pier auf Miyajima wurde ich von einer Masse an Touristen empfangen. Da auf der Insel selbst so ziemlich alle Sehenswürdigkeiten auf demselben Weg liegen, schob sich dort aufgelaufene Mob langsam in dieselbe Richtung. Ich beschloss jedoch, mich dem allgemeinen Strom zu entziehen und stattdessen nicht an den üblichen Stationen halt zu machen, sondern meinen Erkundungsgang von Hinten aufzuziehen. Dementsprechend habe ich mich nicht in die Schlange derer eingereiht, die durch den <a href=http://whc.unesco.org/en/list/776/>Itsukushima Schrein</a> im Schneckentempo wandelten, um ein Foto vom weltbekannten „schwebenden Torii“ zu machen. Immerhin gibt es auch noch einen Rückweg und weder der Schrein, noch das Torii würden mir davon laufen.</p>
<h4>1000 und 1 Stufe - der Berg Misen</h4>
<p>Nun sollte es den Berg Misen hinauf gehen. Aufgrund der bereits fortgeschrittenen Stunde (ich habe leider zu viel Zeit am Hostel mit quatschen und Frühstücken verbracht, bin daher erst recht spät auf der Insel angekommen), hatte ich mich für den kürzesten Wanderweg entschieden. Pro-Tipp: der direkteste Weg ist nicht immer der schnellste und schon gar nicht der am leichten begehbarste. Schon nach wenigen Metern längs des Daishoin-Wanderweges fühlte ich mich wie der <a href=http://www.youtube.com/watch?v=AkMgCqpIYFU>Kung Fu Panda</a> höchst persönlich: Mein Gepäck war mal wieder viel zu umfangreich bemessen, die Stufen zum Erklimmen des Berges ließen sich nur in äußerst euphemistischer Betrachtungsweise als solche bezeichnen und die Sonne brannte unerbittlich. Okay, das mag jetzt etwas theatralisch klingen, aber einen Sonnenbrand habe ich mir tatsächlich geholt... </p>
<p>Rückblickend könnte ich mich verfluchen, mir nicht die Email-Adresse von Alex abgeholt zu haben. Ich habe es nicht einmal geschafft ihm zum Abschied die Hand zu geben und ihm eine gute Reise zu wünschen, da wir uns an jenem Tag verpasst haben. Er hatte mich am Abend zuvor auf Värttinä, eine sehr gute Folklore-Band aus Finnland aufmerksam gemacht, die mir den Aufstieg deutlich erleichterte. Die meisten unter euch mögen sich jetzt fragen, ob man nicht ein mal im Leben OHNE Kopfhörer und Musik auskommen kann, schließlich gehört die Geräuschkulisse eines Bachlaufs oder das Wehen des Windes durch die Nadeln und Blätter der Bäume einfach zum Wandern dazu. Dennoch denke ich, dass auch eine musikalische Untermalung durchaus ihren Reiz versprüht - mein eigener Soundtrack quasi. Hier eine kleine Kostprobe:</p>
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<p>Ein weiteres Problem stellte sich mir während meines Aufstiegs: ich hatte nur sehr wenig Wasser mitgenommen. In Japan findet man auch in den abgelegensten Gegenden noch zahlreiche Getränkeautomaten - sollte man einmal über einen stolpern und hinfallen, so kann man sich beinahe sicher sein, mit der Stirn schon gegen den nächsten zu knallen. Und das ist wirklich ÜBERALL der Fall. Nur auf auf diesem Wanderweg scheinbar nicht. <br />So kam ich nach 1,5 Stunden strammen Treppensteigens und Stein-Erklimmens völlig aus der Puste und keuchend am Gipfel an. Ich muss so schlimm ausgesehen haben, dass mir ein Ehepärchen aus Russland direkt zu meiner Ankunft gratulierte. Hätten sie meinen Rucksack auch nur für einen kurzen Moment getragen, so hätten sie die Gratulation vermutlich auch ernster gemeint.</p>
<p>Belohnt wurde ich oben mit dem Glücksgefühl, es endlich geschafft zu haben und mit einer überwältigenden Aussicht. Oben am Gipfel traf ich dann noch zwei weitere Reisende aus der Schweiz von meinem Hostel. Wir entschieden nach einer halbstündigen Verweilpause uns an den Abstieg zu machen. Ursprünglich wollte ich mit der Seilbahn den Rückweg antreten, zog dann aber doch den Abstieg in Begleitung vor. Geteiltes Leid ist halbes Leid. (Leider traf das nicht auf die schmerzen in den Waden am Abend zu.)</p>
<p>Krönender Abschluss des Abends stellte dann nach einer ausgiebigen Dusche im Hostel ein Essen im benachbarten Okonomiyaki Restaurant und ein Besuch zum Karaoke bei Big Echo dar. Dort durfte ich dann wieder das einzige deutsche Lied zum Besten geben, dass alle Karaokebars in Japan in ihrer Datenbank haben zu scheinen: <br />Moskau, Moskau, schmeißt die Gläser an die Wand, Russland ist ein schönes Land! Har har har har har! Hey!]]></content:encoded>
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      <link>http://www.japanruft.de/article/21/wandern-auf-miyajima/</link>
      <pubDate>Sat, 27 Mar 2010 20:24:05 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Hiroshima - peace memorial park</title>
      <description>Bisher lässt sich mein Trip nach Hiroshima unter den Worten „so far, so good“ zusammenfassen: die Zugfahrt an sich war erst die Hölle, dann wieder recht angenehm, um dann wieder unangenehm zu werden. Ich habe mich dazu entschlossen mich mithilfe des Seishun 18 kippu (ein Ticket, dass nur in den Ferienzeiten in Japan zu kaufen ist) fortzubewegen. Das ist extrem günstig, hat aber den Nachteil, dass ich nur die normalen „Local Trains“ (also das Pendant zum deutschen „Regional Express“) benutzen kann. Somit dauerte meine Zugfahrt über 6,5 Stunden und zudem durfte ich 5 mal den Zug wechseln. Erstaunlich ist allerdings, dass der Zugfahrplan in Japan wirklich 1A ist - alle Züge kommen wirklich auf die Minute genau und Umsteigezeiten von weniger als 3 Minuten sind problemlos einzuhalten. So hatte ich erst arge bedenken bei meinem Zugfahrplan, den ich mich über die sehr praktische Internetseite hyperdia.com habe zusammenbasteln lassen und zu Beginn der Fahrt war das die pure Stress-Hölle. Dann habe ich auf der Hälfte der Fahrt einen Japaner kennengelernt (mit Namen „Fuji“, wie der Berg) der auch in Hiroshima wohnt und mit dem ich mich somit ne gute Weile unterhalten konnte. Das machte die Zugfahrt erst etwas kürzer. Nachdem man sich dann seine paar Geschichtchen erzählt hatte, wurde die Fahrt dafür dank peinlichem Schweigens wieder umso länger.&#13;
Ankunft in Hiroshima&#13;
In Hiroshima angekommen habe ich dann in das K‘s Backpackers Hostel eingecheckt. Ich bin hier sehr zufrieden: das Team, das hier arbeitet, ist durchweg freundlich (und zum Großteil auch englischsprachig), die Zimmer sind extrem sauber und man lernt sehr schnell viele Leute kennen. Gestern habe ich somit meinen ersten Abend mit meinen Mitbewohnern Alex (aus Israel) und Gabriel (aus Kanada) beim Okonomiyakiessen verbracht. Alex ist wohl extrem Backpacker - er kommt aus Israel, spricht fließend Hebräisch und Russisch, hat wohl auch ne Zeit in Russland gelebt, war zwischendurch in Indien unterwegs und hat sich kurzfristig entschlossen nach Japan weiter zu fliegen. Er hat auf jeden Fall immer eine interessante Geschichte parat, soviel ist sicher. Gabriel war zuvor in Peru und ist jetzt hier einen Monat allein Japan unterwegs und sehr gesprächig.&#13;
Hiroshima Peace Memorial Park&#13;
Kurz gesagt: mein erster Tag in Hiroshima war durchweg der Hammer (und gar nicht kitschig - angesprochene Leute wissen, was gemeint ist ;-) Zunächst bin ich zu Fuß in den Hijiyama Park gelaufen, welcher ziemlich weit oben auf einem Berg gelegen ist. Ziemlich an der Spitze des Berges habe ich einen Friedhof gefunden, der direkt am Hang liegt und von dem man eine mordsmäßige Aussicht über Hiroshima bekommt. Dieser Umstand gepaart mit dem besten Wetter seit Wochen ergab für mich den besten Moment seit Tagen. Dann habe ich mich erneut mit Fuji am Bahnhof getroffen, weil dieser so freundlich war, mir seine Heimatstadt zu zeigen. Wir wanderten erst durch den Peace Memorial Park (oder Memorial Peace Park oder wie auch immer). Zusammengefasst: sehr bedrückende Stimmung. Dort habe ich den Atomic-Bomb Dome, das einzige Gebäude das die Atomexplosion mehr oder weniger überstanden hat und heute noch steht und das Denkmal des kleinen Mädchens, welches fortlaufend Kraniche gefaltet hat, besichtigt (ihr erinnert euch an die Geschichte aus dem Denkmal im Ueno Park). Zwischendurch jedoch wurde ich von einem kleinen Mädchen in Begleitung von ihren Lehrern angesprochen: „Excuse me sir, do you speak english?“ Ich war so dermaßen überrascht, dass ich erst mal gar nicht antworten konnte. Das Mädchen war höchstens 9 Jahre alt und geht auf eine englischsprachige Schule. Als Projekt gehen die Kinder in Begleitung der Lehrer zur Zeit in den Park, um Ausländer auszufragen und um in Englisch sprechen zu üben. Der Wahnsinn. Sie hat mir artig alle Fragen, die sie sich notiert hatte vorgelesen und ich musste sie schriftlich auf einem Fragebogen beantworten: „Where are you from?“, „How do you like Hiroshima?“ Zu guter Letzt kam dann eine wirklich schwierige Frage: „What is peace for you?“ Mit diesem Gedanken möchte ich euch jetzt allein lassen - und gleichzeitig die Frage an euch weiter leiten. Schwwweeeere Kost, wie die beiden ukrainischen Ziegenwemmser aus dem Fernsehn wohl sagen würden.</description>
      <content:encoded><![CDATA[Bisher lässt sich mein Trip nach Hiroshima unter den Worten „so far, so good“ zusammenfassen: die Zugfahrt an sich war erst die Hölle, dann wieder recht angenehm, um dann wieder unangenehm zu werden. Ich habe mich dazu entschlossen mich mithilfe des Seishun 18 kippu (ein Ticket, dass nur in den Ferienzeiten in Japan zu kaufen ist) fortzubewegen. Das ist extrem günstig, hat aber den Nachteil, dass ich nur die normalen „Local Trains“ (also das Pendant zum deutschen „Regional Express“) benutzen kann. Somit dauerte meine Zugfahrt über 6,5 Stunden und zudem durfte ich 5 mal den Zug wechseln. Erstaunlich ist allerdings, dass der Zugfahrplan in Japan wirklich 1A ist - alle Züge kommen wirklich auf die Minute genau und Umsteigezeiten von weniger als 3 Minuten sind problemlos einzuhalten. So hatte ich erst arge bedenken bei meinem Zugfahrplan, den ich mich über die sehr praktische Internetseite <a href=http://www.hyperdia.com>hyperdia.com</a> habe zusammenbasteln lassen und zu Beginn der Fahrt war das die pure Stress-Hölle. Dann habe ich auf der Hälfte der Fahrt einen Japaner kennengelernt (mit Namen „Fuji“, wie der Berg) der auch in Hiroshima wohnt und mit dem ich mich somit ne gute Weile unterhalten konnte. Das machte die Zugfahrt erst etwas kürzer. Nachdem man sich dann seine paar Geschichtchen erzählt hatte, wurde die Fahrt dafür dank peinlichem Schweigens wieder umso länger.</p>
<h4>Ankunft in Hiroshima</h4>
<p>In Hiroshima angekommen habe ich dann in das K‘s Backpackers Hostel eingecheckt. Ich bin hier sehr zufrieden: das Team, das hier arbeitet, ist durchweg freundlich (und zum Großteil auch englischsprachig), die Zimmer sind extrem sauber und man lernt sehr schnell viele Leute kennen. <br />Gestern habe ich somit meinen ersten Abend mit meinen Mitbewohnern Alex (aus Israel) und Gabriel (aus Kanada) beim Okonomiyakiessen verbracht. Alex ist wohl extrem Backpacker - er kommt aus Israel, spricht fließend Hebräisch und Russisch, hat wohl auch ne Zeit in Russland gelebt, war zwischendurch in Indien unterwegs und hat sich kurzfristig entschlossen nach Japan weiter zu fliegen. Er hat auf jeden Fall immer eine interessante Geschichte parat, soviel ist sicher. Gabriel war zuvor in Peru und ist jetzt hier einen Monat allein Japan unterwegs und sehr gesprächig.</p>
<h4>Hiroshima Peace Memorial Park</h4>
<p>Kurz gesagt: mein erster Tag in Hiroshima war durchweg der Hammer (und gar nicht kitschig - angesprochene Leute wissen, was gemeint ist ;-) <br />Zunächst bin ich zu Fuß in den Hijiyama Park gelaufen, welcher ziemlich weit oben auf einem Berg gelegen ist. Ziemlich an der Spitze des Berges habe ich einen Friedhof gefunden, der direkt am Hang liegt und von dem man eine mordsmäßige Aussicht über Hiroshima bekommt. Dieser Umstand gepaart mit dem besten Wetter seit Wochen ergab für mich den besten Moment seit Tagen. Dann habe ich mich erneut mit Fuji am Bahnhof getroffen, weil dieser so freundlich war, mir seine Heimatstadt zu zeigen. Wir wanderten erst durch den Peace Memorial Park (oder Memorial Peace Park oder wie auch immer). Zusammengefasst: sehr bedrückende Stimmung. Dort habe ich den Atomic-Bomb Dome, das einzige Gebäude das die Atomexplosion mehr oder weniger überstanden hat und heute noch steht und das Denkmal des kleinen Mädchens, welches fortlaufend Kraniche gefaltet hat, besichtigt (ihr erinnert euch an die Geschichte aus dem Denkmal im Ueno Park). <br />Zwischendurch jedoch wurde ich von einem kleinen Mädchen in Begleitung von ihren Lehrern angesprochen: „Excuse me sir, do you speak english?“ Ich war so dermaßen überrascht, dass ich erst mal gar nicht antworten konnte. Das Mädchen war höchstens 9 Jahre alt und geht auf eine englischsprachige Schule. Als Projekt gehen die Kinder in Begleitung der Lehrer zur Zeit in den Park, um Ausländer auszufragen und um in Englisch sprechen zu üben. Der Wahnsinn. Sie hat mir artig alle Fragen, die sie sich notiert hatte vorgelesen und ich musste sie schriftlich auf einem Fragebogen beantworten: „Where are you from?“, „How do you like Hiroshima?“ <br />Zu guter Letzt kam dann eine wirklich schwierige Frage: „What is peace for you?“ <br />Mit diesem Gedanken möchte ich euch jetzt allein lassen - und gleichzeitig die Frage an euch weiter leiten. Schwwweeeere Kost, wie die beiden ukrainischen Ziegenwemmser aus dem Fernsehn wohl sagen würden.]]></content:encoded>
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      <link>http://www.japanruft.de/article/20/hiroshima-peace-memorial-park/</link>
      <pubDate>Sun, 21 Mar 2010 21:35:31 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Riesenrad und Skybuilding in Osaka</title>
      <description>Trotz der Nähe zu Kyoto hatte ich es bisher nicht geschafft nach Osaka zu fahren und diese Stadt zu erkunden. Nach befragen meines Reiseführers habe ich mich dann dazu entschieden, zunächst in den Stadtteil Tenpozan zu fahren, da es dort das ehemals größte Riesenrad der Welt (112m) und ich mir einen Überblick über die Stadt verschaffen wollte. Ich selbst habe absolut keine Ahnung, warum genau ich mich auf so etwas eingelassen habe, da ich mich vom Prinzip her „sehr unwohl“ in großen Höhen fühle, aber nun gut... &#13;
Das Riesenrad in Osaka&#13;
Dort angekommen und die üblichen 700 Yen Eintritt in den obligatorischen Automaten geworfen, um sich ein Ticken zu ziehen, hatte ich die Auswahl zwischen zwei unterschiedlichen Gondeltypen: „normal“ und „durchsichtig“. Glücklicherweise hat mich mein Japanisch davor bewahrt, mich in die „durchsichtig“-Schlange zu stellen. Die durchsichtigen Gondeln bieten nämlich nicht nur den Komfort den Blick in die umliegenden Lande schweifen zu lassen, sondern bieten dank des praktischen durchsichtigen Bodens auch die Möglichkeit, direkt nach unten schauen zu können. Super! (Und damit meine ich: Nein danke!) Welchen Ausblick ich „genießen“ konnte und wie „sich unwohl fühlen in großen Höhen“  ausschaut, könnt ihr hier sehen:&#13;
 &#13;
Kleine Anmerkung zum Video: Ich bin später dann doch nicht in das Aquarium gegangen, weil ich mir gedacht habe, dass ich auch so noch genug in Osaka zu sehen bekomme, um einen Tag damit zu füllen und das ich mir später im Verlauf der Reise eh noch ein anderes Aquarium anschauen werde.&#13;
Den Den Town - das Akihabara des Westens&#13;
Mein nächster Abstecher in Osaka war oben genanntes Viertel, um zu sehen, was mir Osaka in elektronischer Hinsicht bieten kann. In Den Den Town gibt es einen Elektronikhändler neben dem anderen, wobei einige sich nostalgischer Weise auf alte Konsolen samt zugehöriger Spiele spezialisiert haben. 8-bit forever!&#13;
Gekauft habe ich mir übrigens auch eine Kleinigkeit, allerdings in einem normalen Elektronikladen: einen Gorillapod - sehr praktisch! Außerdem war ich noch in einigen Spielzeugläden, um dort nur enttäuscht festzustellen, dass es in japanischen Spielzeugläden keine Brettspiele oder ähnliches gibt. In die Kategorie Spielzeug fallen in Japan hauptsächlich Puppen, Actionfiguren, Modelle von Panzern, Flugzeugen und Riesenrobotern und anderer Krams, der mich nicht die Bohne interessiert. &#13;
Das Skybuilding in Umeda&#13;
Nachdem ich mich mit Robert getroffen und wir uns eine Deluxeportion Takoyaki nach einem kleinen Spaziergang in der Nähe der Sotobori-dori gegönnt hatten, haben wir uns aufgemacht, um auf den nächsten hohen Turm in Osaka zu fahren. Wir versprachen uns von dort eine fantastische Aussicht über Osaka bei Nacht zu bekommen, waren uns aber nicht im Klaren darüber, dass die Auffahrt in einem gläsernen Aufzug stattfindet und das das Skybuilding wohl DIE Anlaufstelle für frisch verliebte Pärchen ist. Gedämpftes Licht, Pärchensitze und Herzchen, wo man nur hinschaut. Da wir den anderen in nichts nachstehen wollten, haben wir auch direkt ein Pärchenfoto geschossen (siehe Fotos unten). &#13;
Ich kann es dennoch auch Nicht-Pärchen empfehlen, das Skybuilding zu besuchen - ich denke die Fotos unten sprechen für sich. Wenn man jetzt auch noch richtig mit Belichtungszeiten umgehen kann, werden sie sogar noch besser ;-)</description>
      <content:encoded><![CDATA[Trotz der Nähe zu Kyoto hatte ich es bisher nicht geschafft nach Osaka zu fahren und diese Stadt zu erkunden. Nach befragen meines Reiseführers habe ich mich dann dazu entschieden, zunächst in den Stadtteil Tenpozan zu fahren, da es dort das ehemals größte Riesenrad der Welt (112m) und ich mir einen Überblick über die Stadt verschaffen wollte. Ich selbst habe absolut keine Ahnung, warum genau ich mich auf so etwas eingelassen habe, da ich mich vom Prinzip her „sehr unwohl“ in großen Höhen fühle, aber nun gut... </p>
<h4>Das Riesenrad in Osaka</h4>
<p>Dort angekommen und die üblichen 700 Yen Eintritt in den obligatorischen Automaten geworfen, um sich ein Ticken zu ziehen, hatte ich die Auswahl zwischen zwei unterschiedlichen Gondeltypen: „normal“ und „durchsichtig“. Glücklicherweise hat mich mein Japanisch davor bewahrt, mich in die „durchsichtig“-Schlange zu stellen. Die durchsichtigen Gondeln bieten nämlich nicht nur den Komfort den Blick in die umliegenden Lande schweifen zu lassen, sondern bieten dank des praktischen durchsichtigen Bodens auch die Möglichkeit, direkt nach unten schauen zu können. Super! (Und damit meine ich: Nein danke!) <br />Welchen Ausblick ich „genießen“ konnte und wie „sich unwohl fühlen in großen Höhen“  ausschaut, könnt ihr hier sehen:</p>
<div class="youtubevideo"> <object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/IXwgeb0MwqY&hl=de_DE&fs=1&"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/IXwgeb0MwqY&hl=de_DE&fs=1&" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></div>
<p>Kleine Anmerkung zum Video: Ich bin später dann doch nicht in das Aquarium gegangen, weil ich mir gedacht habe, dass ich auch so noch genug in Osaka zu sehen bekomme, um einen Tag damit zu füllen und das ich mir später im Verlauf der Reise eh noch ein anderes Aquarium anschauen werde.</p>
<h4>Den Den Town - das Akihabara des Westens</h4>
<p>Mein nächster Abstecher in Osaka war oben genanntes Viertel, um zu sehen, was mir Osaka in elektronischer Hinsicht bieten kann. In Den Den Town gibt es einen Elektronikhändler neben dem anderen, wobei einige sich nostalgischer Weise auf alte Konsolen samt zugehöriger Spiele spezialisiert haben. 8-bit forever!<br />
Gekauft habe ich mir übrigens auch eine Kleinigkeit, allerdings in einem normalen Elektronikladen: einen <a href=http://joby.com/gorillapod/original/>Gorillapod</a> - sehr praktisch! <br />Außerdem war ich noch in einigen Spielzeugläden, um dort nur enttäuscht festzustellen, dass es in japanischen Spielzeugläden keine Brettspiele oder ähnliches gibt. In die Kategorie Spielzeug fallen in Japan hauptsächlich Puppen, Actionfiguren, Modelle von Panzern, Flugzeugen und Riesenrobotern und anderer Krams, der mich nicht die Bohne interessiert. </p>
<h4>Das Skybuilding in Umeda</h4>
<p>Nachdem ich mich mit Robert getroffen und wir uns eine Deluxeportion Takoyaki nach einem kleinen Spaziergang in der Nähe der Sotobori-dori gegönnt hatten, haben wir uns aufgemacht, um auf den nächsten hohen Turm in Osaka zu fahren. Wir versprachen uns von dort eine fantastische Aussicht über Osaka bei Nacht zu bekommen, waren uns aber nicht im Klaren darüber, dass die Auffahrt in einem gläsernen Aufzug stattfindet und das das Skybuilding wohl DIE Anlaufstelle für frisch verliebte Pärchen ist. Gedämpftes Licht, Pärchensitze und Herzchen, wo man nur hinschaut. Da wir den anderen in nichts nachstehen wollten, haben wir auch direkt ein Pärchenfoto geschossen (siehe Fotos unten). <br />
Ich kann es dennoch auch Nicht-Pärchen empfehlen, das Skybuilding zu besuchen - ich denke die Fotos unten sprechen für sich. Wenn man jetzt auch noch richtig mit Belichtungszeiten umgehen kann, werden sie sogar noch besser ;-)]]></content:encoded>
      <guid>http://www.japanruft.de/article/19/riesenrad-und-skybuilding-in-osaka/</guid>
      <link>http://www.japanruft.de/article/19/riesenrad-und-skybuilding-in-osaka/</link>
      <pubDate>Thu, 18 Mar 2010 13:50:57 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Was tun wenns regnet - Teil 1</title>
      <description>Dieses mal werde ich zu dem Hauptbestandteil meines Aufenthaltes in Kyoto höchst persönlich vordringen, werde Dinge enthüllen, die bisher noch keiner gewagt hat zu schreiben und Tatsachen darlegen, die von niemandem geistigen Verstandes ignoriert werden können: Regen, liebe Leser, ist abgrundtief böse.&#13;
Ähnlich wie in Deutschland der Schnee, so treibt derzeitig der Regen sein Unwesen in diesem ansonsten traumhaft schönen Fleckchen Erde. Aber obschon ich gewillt bin, mein Touristendasein für wenige Tage zu unterbrechen und zuhause zu verweilen, so werde ich nun zum Gegenschlag ausholen. Hier also ein paar Hinweise und Dinge, mit deinen man sich erfolgreich gegen die durch übermäßigen Regens verursachte Langeweile zur Wehr setzen kann. Der Fokus soll aus persönlichen Gründen und zwecks Erhalts der globalen Aufmerksamkeit dieses Schriftstücks jedoch stark auf Inhalte des Internets beschränkt werden.&#13;
1. Podcasts&#13;
Für alle die es noch nicht kennen, oder bisher nur geringen Kontakt zu diesem noch relativ jungen Medium gehabt haben, hier ein kurze Einführung in die Welt der Podcasts: Podcasts sind im Grunde online abonnierbare, idealer Weise in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen veröffentlichte Audio-Dateien. Diese werden in der Regel kostenlos durch Autoren im Internet zur Verfügung gestellt und bieten somit dem Nutzer die Möglichkeit, sich relativ unkompliziert die von Ihm gewünschten Inhalte zuzuführen. Damit stellt Podcasting ein gegensätzliches Konzept zu der herkömmlichen, traditionellen Sichtweise der multimedialen Unterhaltung dar, welches bisher immer versuchte, den Konsumenten die Inhalten in gewisser Weise „aufzuzwängen“ - wenn schon nicht im inhaltlichen Sinne, so doch zumindest in zeitlicher Perspektive. Durch Podcasts haben wir also die Möglichkeit uns Dinge zu einer Zeit anzuhören oder anzusehen, die wir ganz allein selbst bestimmen können. Dies stellt in meiner Sicher auch den hauptsächlichen Vorteil von Podcasts dar. So ist es nicht mehr nötig, sich um 19:00 Uhr vor dem Fernseher einzufinden, um die Nachrichten sehen zu können. Wir können heutzutage selbst bestimmen, WANN wir uns mit WELCHEN Inhalten in unserer Freizeit auseinandersetzen wollen.&#13;
Gleichzeitig bietet Podcasting die Möglichkeit, mit Aufwendung relativ begrenzter Mittel selbst Podcasts zu produzieren und zu veröffentlichen: Mehr als einem Computer, einer Mikrofon/eine Kamera und einer Möglichkeit, online seine produzierten Inhalten zu verbreiten, bedarf es nicht. Dadurch erhält im Prinzip jeder, der die oben aufgeführten Arbeitsmaterialien vorweisen kann, die Möglichkeit, sein eigener Radio- oder TV-Sender zu sein.&#13;
Schlussendlich haben gerade Audiopodcasts den Vorteil, dass ich diese fast überall und zu jeder Zeit hören kann. Einfach gewünschte Episode herunterladen, auf seinen mp3-Player kopieren und mitnehmen. Damit ist stundenlange Unterhaltung während Auto-, Bus- und Zugfahrten, vor dem zu Bett gehen, während des Aufräumen und Putzens usw. gewährleistet! &#13;
Wie funktioniert das mit dem Abonnieren und wo finde ich die überhaupt, mag sich der eine oder andere geneigte Leser jetzt fragen. Ohne hier wesentliche Teile der Technik (z.B. RSS-Feeds) zu erläutern, hier die denkbar einfachste Methode, an solche Podcasts zu gelangen:&#13;
&#13;
Der Weg zum Podcast - Step-by-Step&#13;
iTunes herunterladen und installieren (klick hier)&#13;
iTunes starten und links im Menü auf „iTunes Store“ klicken&#13;
In der schwarzen Titelleiste oben im Fenster auf „Podcasts“ klicken&#13;
Sich den gewünschten Podcast heraussuchen und anklicken&#13;
Auf der folgenden Seite auf „Gratis abonnieren“ klicken&#13;
Fertig!&#13;
&#13;
Jetzt müsst ihr nur noch warten, bis der Podcast erfolgreich herunter geladen wurde und könnt dann im Menü links in iTunes auf Podcasts klicken und von dort aus euren Podcast anhören / ansehen. Wenn Ihr genauer nach einer bestimmten Podcast suchen wollt, oder euch ein Thema ganz besonders interessiert, könnt ihr oben rechts in iTunes in die Suchzeile den Titel des Podcasts eingeben oder in der schwarzen Titelleiste im iTunes Store auf das kleine, weiße Dreieck neben dem Wort „Podcast“ klicken, um eine themengegliederte Liste an Podcasts zu erhalten. (Achtung: Das Dreieck taucht erst auf, wenn ihr mit ihrem Mauszeiger über das Wort „Podcast“ fahrt.)&#13;
Kommen wir zum Ende des Ausfluges über Podcasts: Podcasts gibt es in verschiedenen „Geschmacksrichtungen“. Hier ein kurze Auswahl einiger derer, die ich ganz besonders jedem ans Herz legen möchte:&#13;
&#13;
Chaosradio Express&#13;
Inhalt sind vorwiegend technische, aber auch gesellschaftliche und politische Themen, welche in Form von Experteninterviews (Moderator und Produzent: Tim Pritlove) bis ins kleinste Detail durchleuchtet werden. Gerade die aktuelle Episode (Ausgabe 147) ist überwältigend, da hier umfassend von der Entstehung und Ausdehnung des Weltraums bis zum Aufbau von Atomen und -kernen ein faszinierend Akkurates Bild wiedergegeben wird. Weitere interessante Folgen sind meiner Meinung nach, Folge 143 über Biohacking, Folge 142 über Steuern, Folge 136 über Techno und Folge 133 über Piraten.&#13;
Erscheint in unregelmäßigen Zeitabständen, zur Zeit jedoch mindestens wöchentlich&#13;
 iTunes Link Chaosradio Express&#13;
Homepage: http://chaosradio.ccc.de&#13;
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Games und So&#13;
Wie der Name schon sagt dreht sich hier alles über das Gaming und wird von Time Hetzel produziert, welcher die locker Talkrunde moderiert. Der Fokus liegt hier häufig auf Konsolen und dem iPhone, seltener der PC als Spieleplattform.&#13;
Erscheint wöchentlich&#13;
iTunes Link Games und So&#13;
Homepage: http://www.gamesundso.de&#13;
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Bits und So&#13;
Das ist quasi der Vorvater von Games und So und wird von denselben Leuten produziert. Hauptschwerpunkt sind hier alle Gerüchte und News zum Thema Apple und sonstigen Relevanten Mitspielern (Microsoft, Google und Co.). Interessant ist auch die Rubrik „die Depression“ in der Gesellschaftliche Missstände hinsichtlich des Mediums Internet und der Datenüberwachung genauer durchleuchtet und kommentiert werden.&#13;
Erscheint wöchentlich&#13;
iTunes Link Bits und So&#13;
Homepage: http://www.bitsundso.de&#13;
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SModCast&#13;
Ein von Kevin Smith aka „Silent Bob“ und (ursprünglich auch) Scott Mosier produzierter Podcast. Hauptthema ist er selbst und sein Leben im Showbiz. Und natürlich auch die üblichen „dick-and-fart-jokes“. Extrem lustig, wenn man des englischen mächtig ist und auf derbe Sprache steht. Hilarious!&#13;
Erscheint mehr oder weniger regelmäßig. Ursprünglich wöchentlich.&#13;
iTunes Link SModCast&#13;
Homepage: http://www.smodcast.com&#13;
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Tagesschau&#13;
Die Tagesschau von der ARD wie man sie kenn und... liebt. Auf der Homepage findet ihr verschiedene Versionen des Podcasts (nur Audio, Audio und Video, verschieden Qualitäten, Tagesschau in 100 Sekunden, usw.)&#13;
Erscheint täglich&#13;
iTunes Link Tageschau&#13;
Homepage: http://www.tagesschau.de/infoservices/podcast/index.html&#13;
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Wer jetzt immer noch nicht genug hat und nach mehr Inhalten verlangt, darf sich gerne noch die folgenden Podcasts anhören: Wissen mach Ah!, PC Games Podcat, Stuff You Should Know.&#13;
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2. Youtube&#13;
Die wohl populärste Internetseite der Welt stellt für viele wohl einen „non-brainer“ dar, soll hier dennoch gebührend ihres Ranges in Sachen globaler Beliebtheit ebenfalls an erster Stelle genannt werden. wird hier daher aus didaktischen Gründen und der erhöhten Wertigkeit der ersten Sektion zunächst an zweiter Stelle genannt. Herauszuheben sind folgende Videos (persönliche Selektion):&#13;
Dieses Video könnte wahrer nicht sein. Das ist das Material, aus dem hunderte, gar tausende Filme gemacht werden.&#13;
&#13;
&#13;
Dieser Herr stellt in meinen Augen die musikalische Version eines Nerds dar. Sein erfolgreichstes Stück dürfte mitunter der Soundtrack zum Spiel Portal von Valve sein. Wer das Spiel noch nicht kennt/noch nicht gespielt hat, sollte dies unverzüglich nachholen! (Portal 2 wird auch für Mac erscheinen! W00t!)&#13;
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Das Video sollte auch in den „alteren“ Semestern unter uns warme Gefühle wecken, oder?&#13;
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Meinen Beobachtungen zufolge, sollte es schräger wirklich kaum noch gehen. Der Beat gefällt, die Protagonisten sind „speziell“ und ich frage mich immer noch, was man für eine Kindheit gehabt haben muss, um sich solch einen Haarschnitt zuzulegen. (Okay, was sagt DAS jetzt wieder über mich aus... -_-)&#13;
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Das ist ganz schön viel Inhalt!&#13;
...daher setze ich meine Auflistung an späterer Stelle fort! Jetzt muss ich erst einmal Einkaufen gehen und mein Essen für heute zubereiten. Spätere geplante Themenblöcke werden noch Japanisch lernen, Gaming und Programmierung sein. Somit also ein Rundumschlag über alles, was mich derzeit in meiner Freizeit beschäftigt und Interessiert. Wer weitere Themenvorschläge/Ergänzungen/Kritik hat, so zögert nicht, dies in den Kommentaren unten zu verewigen! Außerdem würde mich noch interessieren, was ihr so macht, wenn es draußen regnet!</description>
      <content:encoded><![CDATA[Dieses mal werde ich zu dem Hauptbestandteil meines Aufenthaltes in Kyoto höchst persönlich vordringen, werde Dinge enthüllen, die bisher noch keiner gewagt hat zu schreiben und Tatsachen darlegen, die von niemandem geistigen Verstandes ignoriert werden können: <br /><br /><b>Regen, liebe Leser, ist abgrundtief böse.</b><br /><br />
Ähnlich wie in Deutschland der Schnee, so treibt derzeitig der Regen sein Unwesen in diesem ansonsten traumhaft schönen Fleckchen Erde. Aber obschon ich gewillt bin, mein Touristendasein für wenige Tage zu unterbrechen und zuhause zu verweilen, so werde ich nun zum Gegenschlag ausholen. Hier also ein paar Hinweise und Dinge, mit deinen man sich erfolgreich gegen die durch übermäßigen Regens verursachte Langeweile zur Wehr setzen kann. Der Fokus soll aus persönlichen Gründen und zwecks Erhalts der globalen Aufmerksamkeit dieses Schriftstücks jedoch stark auf Inhalte des Internets beschränkt werden.</p>
<h4>1. Podcasts</h4>
<p>Für alle die es noch nicht kennen, oder bisher nur geringen Kontakt zu diesem noch relativ jungen Medium gehabt haben, hier ein kurze Einführung in die Welt der Podcasts: <br />Podcasts sind im Grunde online abonnierbare, idealer Weise in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen veröffentlichte Audio-Dateien. Diese werden in der Regel kostenlos durch Autoren im Internet zur Verfügung gestellt und bieten somit dem Nutzer die Möglichkeit, sich relativ unkompliziert die von Ihm gewünschten Inhalte zuzuführen. Damit stellt Podcasting ein gegensätzliches Konzept zu der herkömmlichen, traditionellen Sichtweise der multimedialen Unterhaltung dar, welches bisher immer versuchte, den Konsumenten die Inhalten in gewisser Weise „aufzuzwängen“ - wenn schon nicht im inhaltlichen Sinne, so doch zumindest in zeitlicher Perspektive. Durch Podcasts haben wir also die Möglichkeit uns Dinge zu einer Zeit anzuhören oder anzusehen, die wir ganz allein selbst bestimmen können. <br />Dies stellt in meiner Sicher auch den hauptsächlichen Vorteil von Podcasts dar. So ist es nicht mehr nötig, sich um 19:00 Uhr vor dem Fernseher einzufinden, um die Nachrichten sehen zu können. Wir können heutzutage selbst bestimmen, WANN wir uns mit WELCHEN Inhalten in unserer Freizeit auseinandersetzen wollen.</p>
<p>Gleichzeitig bietet Podcasting die Möglichkeit, mit Aufwendung relativ begrenzter Mittel selbst Podcasts zu produzieren und zu veröffentlichen: Mehr als einem Computer, einer Mikrofon/eine Kamera und einer Möglichkeit, online seine produzierten Inhalten zu verbreiten, bedarf es nicht. Dadurch erhält im Prinzip jeder, der die oben aufgeführten Arbeitsmaterialien vorweisen kann, die Möglichkeit, sein eigener Radio- oder TV-Sender zu sein.</p>
<p>Schlussendlich haben gerade Audiopodcasts den Vorteil, dass ich diese fast überall und zu jeder Zeit hören kann. Einfach gewünschte Episode herunterladen, auf seinen mp3-Player kopieren und mitnehmen. Damit ist stundenlange Unterhaltung während Auto-, Bus- und Zugfahrten, vor dem zu Bett gehen, während des Aufräumen und Putzens usw. gewährleistet!</p> 
<p>Wie funktioniert das mit dem Abonnieren und wo finde ich die überhaupt, mag sich der eine oder andere geneigte Leser jetzt fragen. Ohne hier wesentliche Teile der Technik (z.B. <a href=http://de.wikipedia.org/wiki/RSS>RSS-Feeds</a>) zu erläutern, hier die denkbar einfachste Methode, an solche Podcasts zu gelangen:</p>
<ul>
<li class=listheading>Der Weg zum Podcast - Step-by-Step</li>
<li>iTunes herunterladen und installieren (klick <a href=http://www.apple.com/de/itunes/download/>hier</a>)</li>
<li>iTunes starten und links im Menü auf „iTunes Store“ klicken</li>
<li>In der schwarzen Titelleiste oben im Fenster auf „Podcasts“ klicken</li>
<li>Sich den gewünschten Podcast heraussuchen und anklicken</li>
<li>Auf der folgenden Seite auf „Gratis abonnieren“ klicken</li>
<li>Fertig!</li>
</ul>
<p>Jetzt müsst ihr nur noch warten, bis der Podcast erfolgreich herunter geladen wurde und könnt dann im Menü links in iTunes auf Podcasts klicken und von dort aus euren Podcast anhören / ansehen. <br />Wenn Ihr genauer nach einer bestimmten Podcast suchen wollt, oder euch ein Thema ganz besonders interessiert, könnt ihr oben rechts in iTunes in die Suchzeile den Titel des Podcasts eingeben oder in der schwarzen Titelleiste im iTunes Store auf das kleine, weiße Dreieck neben dem Wort „Podcast“ klicken, um eine themengegliederte Liste an Podcasts zu erhalten. (Achtung: Das Dreieck taucht erst auf, wenn ihr mit ihrem Mauszeiger über das Wort „Podcast“ fahrt.)</p>
<p>Kommen wir zum Ende des Ausfluges über Podcasts: Podcasts gibt es in verschiedenen „Geschmacksrichtungen“. Hier ein kurze Auswahl einiger derer, die ich ganz besonders jedem ans Herz legen möchte:</p>
<ul>
<li class=listheading>Chaosradio Express</li>
<li>Inhalt sind vorwiegend technische, aber auch gesellschaftliche und politische Themen, welche in Form von Experteninterviews (Moderator und Produzent: <a href=http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Pritlove>Tim Pritlove</a>) bis ins kleinste Detail durchleuchtet werden. Gerade die aktuelle Episode (Ausgabe 147) ist überwältigend, da hier umfassend von der Entstehung und Ausdehnung des Weltraums bis zum Aufbau von Atomen und -kernen ein faszinierend Akkurates Bild wiedergegeben wird. Weitere interessante Folgen sind meiner Meinung nach, Folge 143 über Biohacking, Folge 142 über Steuern, Folge 136 über Techno und Folge 133 über Piraten.</li>
<li>Erscheint in unregelmäßigen Zeitabständen, zur Zeit jedoch mindestens wöchentlich</li>
<li><a href=http://phobos.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewPodcast?id=135057227> iTunes Link Chaosradio Express</a></li>
<li>Homepage: <a href=http://chaosradio.ccc.de>http://chaosradio.ccc.de</a></li>
</ul>

<ul>
<li class=listheading>Games und So</li>
<li>Wie der Name schon sagt dreht sich hier alles über das Gaming und wird von Time Hetzel produziert, welcher die locker Talkrunde moderiert. Der Fokus liegt hier häufig auf Konsolen und dem iPhone, seltener der PC als Spieleplattform.</li>
<li>Erscheint wöchentlich</li>
<li><a href=http://phobos.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewPodcast?id=259879816>iTunes Link Games und So</a></li>
<li>Homepage: <a href=http://www.gamesundso.de/>http://www.gamesundso.de</a></li>
</ul>

<ul>
<li class=listheading>Bits und So</li>
<li>Das ist quasi der Vorvater von Games und So und wird von denselben Leuten produziert. Hauptschwerpunkt sind hier alle Gerüchte und News zum Thema Apple und sonstigen Relevanten Mitspielern (Microsoft, Google und Co.). Interessant ist auch die Rubrik „die Depression“ in der Gesellschaftliche Missstände hinsichtlich des Mediums Internet und der Datenüberwachung genauer durchleuchtet und kommentiert werden.</li>
<li>Erscheint wöchentlich</li>
<li><a href=http://clk.tradedoubler.com/click?p=23761&a=1346071&url=http%3A%2F%2Fitunes.apple.com%2FWebObjects%2FMZStore.woa%2Fwa%2FviewPodcast%3Fid%3D202753375%26partnerId%3D2003>iTunes Link Bits und So</a></li>
<li>Homepage: <a href=http://www.bitsundso.de/>http://www.bitsundso.de</a></li>
</ul>

<ul>
<li class=listheading>SModCast</li>
<li>Ein von <a href=http://en.wikipedia.org/wiki/Kevin_smith>Kevin Smith</a> aka „Silent Bob“ und (ursprünglich auch) <a href=http://en.wikipedia.org/wiki/Scott_Mosier>Scott Mosier</a> produzierter Podcast. Hauptthema ist er selbst und sein Leben im Showbiz. Und natürlich auch die üblichen „dick-and-fart-jokes“. Extrem lustig, wenn man des englischen mächtig ist und auf derbe Sprache steht. Hilarious!</li>
<li>Erscheint mehr oder weniger regelmäßig. Ursprünglich wöchentlich.</li>
<li><a href=http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewPodcast?id=215010467>iTunes Link SModCast</a></li>
<li>Homepage: <a href=http://www.smodcast.com>http://www.smodcast.com</a></li>
</ul>

<ul>
<li class=listheading>Tagesschau</li>
<li>Die Tagesschau von der ARD wie man sie kenn und... liebt. Auf der Homepage findet ihr verschiedene Versionen des Podcasts (nur Audio, Audio und Video, verschieden Qualitäten, Tagesschau in 100 Sekunden, usw.)</li>
<li>Erscheint täglich</li>
<li><a href=http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewPodcast?id=340159585>iTunes Link Tageschau</a></li>
<li>Homepage: <a href=http://www.tagesschau.de/infoservices/podcast/index.html>http://www.tagesschau.de/infoservices/podcast/index.html</a></li>
</ul>

<p>Wer jetzt immer noch nicht genug hat und nach mehr Inhalten verlangt, darf sich gerne noch die folgenden Podcasts anhören: <a href=http://itunes.apple.com/de/podcast/wissen-macht-ah-zum-mitnehmen/id211720164>Wissen mach Ah!</a>, <a href=http://itunes.apple.com/de/podcast/pc-games-podcast/id323685393>PC Games Podcat</a>, <a href=http://itunes.apple.com/de/podcast/stuff-you-should-know/id278981407>Stuff You Should Know</a>.</p>


<h4>2. Youtube</h4>
<p>Die wohl populärste Internetseite der Welt stellt für viele wohl einen „non-brainer“ dar, <strike>soll hier dennoch gebührend ihres Ranges in Sachen globaler Beliebtheit ebenfalls an erster Stelle genannt werden.</strike> wird hier daher aus didaktischen Gründen und der erhöhten Wertigkeit der ersten Sektion zunächst an zweiter Stelle genannt. Herauszuheben sind folgende Videos (persönliche Selektion):</p>
<p>Dieses Video könnte wahrer nicht sein. Das ist das Material, aus dem hunderte, gar tausende Filme gemacht werden.</p>
<div class=youtubevideo><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/rbhrz1-4hN4&hl=de_DE&fs=1&"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/rbhrz1-4hN4&hl=de_DE&fs=1&" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></div>

<p>Dieser Herr stellt in meinen Augen die musikalische Version eines Nerds dar. Sein erfolgreichstes Stück dürfte mitunter der <a href=http://www.youtube.com/watch?v=Y6ljFaKRTrI>Soundtrack</a> zum Spiel <a href=http://store.steampowered.com/app/400/>Portal von Valve</a> sein. Wer das Spiel noch nicht kennt/noch nicht gespielt hat, sollte dies unverzüglich nachholen! (<a href=http://gameinformer.com/b/news/archive/2010/03/05/april-cover-revealed.aspx>Portal 2</a> wird <a href=http://www.golem.de/1003/73690.html>auch für Mac</a> erscheinen! W00t!)</p>
<div class=youtubevideo><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7s8S7QxpjeY&hl=de_DE&fs=1&"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/7s8S7QxpjeY&hl=de_DE&fs=1&" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></div>

<p>Das Video sollte auch in den „alteren“ Semestern unter uns warme Gefühle wecken, oder?</p>
<div class=youtubevideo><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Uh46lhHttkM&hl=de_DE&fs=1&"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Uh46lhHttkM&hl=de_DE&fs=1&" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></div>

<p>Meinen Beobachtungen zufolge, sollte es schräger wirklich kaum noch gehen. Der Beat gefällt, die Protagonisten sind „speziell“ und ich frage mich immer noch, was man für eine Kindheit gehabt haben muss, um sich solch einen Haarschnitt zuzulegen. (Okay, was sagt DAS jetzt wieder über mich aus... -_-)</p>
<div class=youtubevideo><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Q77YBmtd2Rw&hl=de_DE&fs=1&"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Q77YBmtd2Rw&hl=de_DE&fs=1&" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></div>

<h4>Das ist ganz schön viel Inhalt!</h4>
<p>...daher setze ich meine Auflistung an späterer Stelle fort! Jetzt muss ich erst einmal Einkaufen gehen und mein Essen für heute zubereiten. Spätere geplante Themenblöcke werden noch Japanisch lernen, Gaming und Programmierung sein. Somit also ein Rundumschlag über alles, was mich derzeit in meiner Freizeit beschäftigt und Interessiert. Wer weitere Themenvorschläge/Ergänzungen/Kritik hat, so zögert nicht, dies in den Kommentaren unten zu verewigen! Außerdem würde mich noch interessieren, was ihr so macht, wenn es draußen regnet!]]></content:encoded>
      <guid>http://www.japanruft.de/article/18/was-tun-wenns-regnet-teil-1/</guid>
      <link>http://www.japanruft.de/article/18/was-tun-wenns-regnet-teil-1/</link>
      <pubDate>Tue, 9 Mar 2010 14:32:46 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Kinkaku-ji und Arashiyama</title>
      <description>In den kurzen Pausen zwischen dem Ende eines Regentages und dem Beginn des nächsten, habe ich meine Besichtigungsorgie weiter fortgesetzt und bin dem Rat Hatsumis  (einer der Borderless House Mitbwohnerinnen), welchen sie mir vor meinem Aufbruch in Tokyo mit auf den Weg gab, gefolgt und habe den goldenen Tempel in Kyoto näher unter die Lupe genommen. Den Geschichtsunterricht werde ich mir an dieser Stelle sparen - für mehr Informationen dazu, klickt einfach auf den obigen Link und seht selbst. &#13;
Der goldene Tempel&#13;
Am Tempel angekommen, habe ich mal wieder die obligatorischen 500 Yen Eintritt hingeblättert, um einen wirklich von vorn bis hinten durchgeplanten Garten inklusive groß angelegtem Teich und eben des Kinkaku-ji geboten zu bekommen, wie ihr auch unten auf den Fotos sehen könnt. Kleiner Kommentar zu den Fotos: Ja, das sind wirklich MEINE Fotos und nicht irgend welche der Fotos, die ihr zum Beispiel hier und hier zuhauf sehen könnt - auch wenn die Fotos teilweise identisch aussehen. Ich schätze, dass das obligatorische Foto des Kinkaku-ji eben zu jeder Japan bzw. Kyoto-Reise dazugehört.&#13;
Arashiyama&#13;
Nicht wirklich in der Nähe, aber angestachelt durch das ausnahmsweise doch recht schöne Wetter, habe ich mich wieder in meine Bahn gesetzt und bin in den außerhalb Kyotos liegenden Bezirk Arashiyama gefahren, da ich neugierig war, ob der Rat Hatsumis die „wirklich schönste Gegend in Kyoto“ sehen zu müssen, auch der Realität stand hält. Meine Einschätzung: Für einen Japaner, der es Leid ist vom ständigen Großstadtlärm umgeben zu sein und sein Leben hauptsächlich aus dem Bürofenster wahrnimmt, muss dieses Idyll wirklich einer der schönsten vorstellbaren Orte sein, die es auf der Welt zu sehen gibt. Für einen „Standard-Touristen“ wie mich, ist dieser Ort auch relativ interessant, da er zum Spazieren gehen und zum Pausieren einlädt und man sicherlich auch einen schönen Nachmittag / Abend hier verbringen kann, aber einer der schönsten Orte? Darüber bin ich mir noch nicht ganz im Klaren. Natürlich gibt es hier auch wieder die obligatorischen Tempel zu sehen, wenn man denn noch nicht genug davon hat, aber das was mir am besten gefallen hat, ist der Bambushein, durch den man spazieren kann, um sich dort vorzustellen, wie es wohl gewesen sein mag zu Zeiten, in denen es noch keine Autos und Elektrizität gab und Japan noch voll von diesen Wäldchen war. Idyllisch? Auf jeden Fall. Vielleicht etwas gruselig bei Nacht? Auch das bestimmt. Aber seien wir ehrlich: mit Elektrizität ist es einfach besser. So kehrte ich erschöpft von langen Wanderungen durch Tempelanlagen, entlang von Flüssen und druchquerten Bambushainen zurück zum wunderschön ausgeleuchteten Bahnhof Arashiyamas und freute mich schon darauf daheim im Internet nachlesen zu können, was am Tag alles so geschehen war auf der Welt.</description>
      <content:encoded><![CDATA[In den kurzen Pausen zwischen dem Ende eines Regentages und dem Beginn des nächsten, habe ich meine Besichtigungsorgie weiter fortgesetzt und bin dem Rat Hatsumis  (einer der Borderless House Mitbwohnerinnen), welchen sie mir vor meinem Aufbruch in Tokyo mit auf den Weg gab, gefolgt und habe den <a href=http://de.wikipedia.org/wiki/Kinkaku-ji>goldenen Tempel in Kyoto</a> näher unter die Lupe genommen. Den Geschichtsunterricht werde ich mir an dieser Stelle sparen - für mehr Informationen dazu, klickt einfach auf den obigen Link und seht selbst. </p>
<h4>Der goldene Tempel</h4>
<p>Am Tempel angekommen, habe ich mal wieder die obligatorischen 500 Yen Eintritt hingeblättert, um einen wirklich von vorn bis hinten durchgeplanten Garten inklusive groß angelegtem Teich und eben des Kinkaku-ji geboten zu bekommen, wie ihr auch unten auf den Fotos sehen könnt. Kleiner Kommentar zu den Fotos: Ja, das sind wirklich MEINE Fotos und nicht irgend welche der Fotos, die ihr zum Beispiel <a href=http://www.flickr.com/search/?q=kinkakuji>hier</a> und <a href=http://images.google.de/images?hl=de&gbv=2&tbs=isch%3A1&sa=1&q=kinkakuji&btnG=Suche&aq=f&oq=&start=0>hier</a> zuhauf sehen könnt - auch wenn die Fotos teilweise identisch aussehen. Ich schätze, dass das obligatorische Foto des Kinkaku-ji eben zu jeder Japan bzw. Kyoto-Reise dazugehört.</p>
<h4>Arashiyama</h4>
<p>Nicht wirklich in der Nähe, aber angestachelt durch das ausnahmsweise doch recht schöne Wetter, habe ich mich wieder in meine Bahn gesetzt und bin in den außerhalb Kyotos liegenden Bezirk Arashiyama gefahren, da ich neugierig war, ob der Rat Hatsumis die „wirklich schönste Gegend in Kyoto“ sehen zu müssen, auch der Realität stand hält. <br />Meine Einschätzung: Für einen Japaner, der es Leid ist vom ständigen Großstadtlärm umgeben zu sein und sein Leben hauptsächlich aus dem Bürofenster wahrnimmt, muss dieses Idyll wirklich einer der schönsten vorstellbaren Orte sein, die es auf der Welt zu sehen gibt. Für einen „Standard-Touristen“ wie mich, ist dieser Ort auch relativ interessant, da er zum Spazieren gehen und zum Pausieren einlädt und man sicherlich auch einen schönen Nachmittag / Abend hier verbringen kann, aber einer der schönsten Orte? Darüber bin ich mir noch nicht ganz im Klaren. Natürlich gibt es hier auch wieder die obligatorischen Tempel zu sehen, wenn man denn noch nicht genug davon hat, aber das was mir am besten gefallen hat, ist der Bambushein, durch den man spazieren kann, um sich dort vorzustellen, wie es wohl gewesen sein mag zu Zeiten, in denen es noch keine Autos und Elektrizität gab und Japan noch voll von diesen Wäldchen war. Idyllisch? Auf jeden Fall. Vielleicht etwas gruselig bei Nacht? Auch das bestimmt. Aber seien wir ehrlich: mit Elektrizität ist es einfach besser. So kehrte ich erschöpft von langen Wanderungen durch Tempelanlagen, entlang von Flüssen und druchquerten Bambushainen zurück zum wunderschön ausgeleuchteten Bahnhof Arashiyamas und freute mich schon darauf daheim im Internet nachlesen zu können, was am Tag alles so geschehen war auf der Welt.]]></content:encoded>
      <guid>http://www.japanruft.de/article/17/kinkakuji-und-arashiyama/</guid>
      <link>http://www.japanruft.de/article/17/kinkakuji-und-arashiyama/</link>
      <pubDate>Sat, 6 Mar 2010 17:09:21 GMT</pubDate>
      <comments>http://www.japanruft.de/article/17/kinkakuji-und-arashiyama//#comments</comments>
    </item>
    <item>
      <title>Gion - das Geishaviertel in Kyoto</title>
      <description>Angekommen in Kyoto, habe ich mich am nächsten Tag aufgemacht, meine nähere Umgebung zu erkunden. Nach einem eingehendem Studium meiner beiden Reiseführer habe ich dann festgestellt, dass ich wirklich MITTEN in Kyoto wohne. Also morgens halbwegs früh aufgestanden und anschließend frohen Mutes die Shijo-dori hinunter marschiert, um dann weiter in das Viertel namens Gion zu laufen. Die Shijo-dori selbst ist eine wirklich lange Einkaufsstraße, die an beiden Seiten von unzähligen Boutiquen, Kaufhäusern und Shops gesäumt wird. Wenn man viel Geld ausgeben möchte, wird man hier sicherlich fündig - was auch immer man suchen mag.&#13;
Erste Station: der Yasaka-Schrein&#13;
Nachdem ich also etwa eine Stunde von meinem Apartment aus entlang der Shijo-dori gewandelt bin, ständig bedrängt in einen Kaufrausch zu verfallen, und die kleine Brücke am Fluss Kamo überquert hatte, bin ich zunächst auf einen riesigen Schrein gestoßen: der Yasaka-Schrein, welcher zudem das, vom Reiseführer als „Wein, Weib und Karaoke“ bietende, beschriebene Stadtviertel auf einer Seite begrenzt und damit den Ausgangspunkt meiner kleinen Wanderung durch Gion darstellt. Am auffälligsten ist hier wohl das große, rot leuchtende Eingangstor, welches im Jahr 656 errichtet wurde und zu beiden Seiten von den üblichen Shishi-Statuen bewacht wird. Shishi sind Kreaturen von löwenartiger und hundeartiger Mixtur und werden häufig in zwei verschiedenen Versionen an solchen Toren angebracht: eine Statue hat meist das Maul geschlossen, während ihr gegenüberliegender Nachbar das Maul weit geöffnet hat. Dies soll den Lauf des Lebens darstellen - ein geöffneter Mund, welcher für den Laut „Ah“ steht, soll den Anfang des Seins widerspiegeln; der für den Laut „Un“ stehnde, geschlossene Mund stellt hierbei das Ende desselbigen dar. Weiterhin sollen jene Statuen wohl für dafür sorgen, böse Geister und Unholde von den zu bewachenden heiligen Orten fernzuhalten.  In der Tempelanlage selbst gibt es ebenfalls das Übliche zu bewundern, einzig die von vielen Laternen geschmückte Bühne des Tempels im Zentrum der Anlage sticht sichtlich hervor. Glücklicherweise habe ich zwischendurch so dermaßen herumgetrödelt, dass ich erst im Dunkeln meinen Heimweg angetreten habe. Somit hatte ich die Chance, die Laternen auch „in Aktion“ zu erleben (siehe Fotos unten).&#13;
Zweite Station: der Ishibe-Koji-Weg&#13;
Durch den Südeingang (das ist der Eingang, der von einem riesigen grauen Beton-torii begrenzt wird) habe ich dann den Tempel verlassen, um mich weiter in Richtung der schönsten Straßen Gions aufzumachen - doch dazu später mehr. Ich bin wirklich froh, dass ich mir vor der Reise den Japan Reiseführer von Vis-A-Vis zugelegt habe, da ich wohl sonst die schönste Gegend dort verpasst hätte: so bin ich nach einigen Querstraßen links in den Ishibe-Koji-Weg eingebogen, der glücklicherweise so ziemlich „ins Nichts führend“ ausschaut, sodass sich dort der Touristenstrom arg in Grenzen hält. Entlang des Weges finden sich links und rechts einige uralt aussehende, den Flair eines „alten Japans“ versprühende (welchen ich in Tokyo doch sehr vermisst habe) Tee- und Wohnhäuser. Auch hatte ich dort das Glück, eine Geisha anzutreffen: Ich habe selten eine Frau mit so viel Anmut und Würde eine Straße hinabschreiten sehen. Beeindruckt von der fremdartigen „Schönheit“ (welches sicherlich diskutabel ist) habe ich mich leider auch direkt mal nicht getraut, ein Foto von ihr zu schießen - wenn ihr also eine Geisha sehen wollt, müsst ihr schon selbst hier her fahren, schätze ich... &#13;
Dritte Station: Nene-no-michi und der Kodai-ji&#13;
Praktischer Weise endet der oben beschriebene Weg auf der Nene-no-michi („Nenes Straße“) welche nach der Frau Toyotomi Hideyoshis benannt wurde. Jener gilt heute als einer der drei Reichseiniger Japans. Hier etwas Halbwissen dazu: Toyotomi Hideyoshi war einer der Generäle, die auf Seiten Oda Nobunagas kämpften, während dieser Versuchte, möglichst viele andere daimyo in Japan (also quasi Großgrundbesitzer) zu besiegen und deren Ländereien an sich zu reißen, um sein Herrschaftsgebiet weiter auszudehnen. Glücklicherweise starben Nobunagas beiden schlimmsten Feinde, Takeda Shingen und Uesugi Kenshin, bevor es zu einem wirklich Kampf zwischen ihnen kam und nachdem er dann im Jahr 1575 den Takeda Clan kriegerisch unterworfen hatte, zog er sich siegreich in sein Schloss Azuchi-jo zurück. Sieben Jahre später wurde er jedoch in jenem Schloss durch seinen eigenen General mit Namen Mitsuhide Akechi in einer Revolte dazu gezwungen seppku (ritueller Selbstmord / wird bei uns oft als harakiri bezeichnet) zu begehen. Toyotomi Hideyoshi erfuhr dies und machte sich auf den Weg, seinen Herren zu rächen - und dies mit Erfolg. &#13;
Zurück zu Nene: Sie war die Frau besagten Toyotomi Hideyoshis und lies nach seinem dahinscheiden einen Tempel im Jahr 1605 als seine Ruhestätte im zu Ehren errichten. Ihr zu Ehren wurde später nach ihrem Tod dann eingangs genannter Weg benannt.&#13;
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe mich aufgemacht, den Kodai-ji besichtigt, dann noch den nahe gelegenen Ryozen-kannon fotografiert (24 Meter hohe Betonfigur, welche den im zweiten Weltkrieg gefallenen japanischen Soldaten gewidmet ist) und bin dann weiter gezogen, um zwei zweitere schöne Gässchen zu betrachten.&#13;
Vierte Station: Ninenzaka und Sannenzaka&#13;
Diese beiden Gassen, welche zum ultimativen Ziel dieser Reise führen (dem Kiyomizu-dera), sind wohl die malerischsten Einkaufspassagen, die ich in Kyoto bisher gesehen habe. Der Name der Gassen rührt von ihrer Bauweise her: es sind beides Pflasterstraßen mit teilweise recht krummen und steilen Treppen, welche dazu einladen zu stolpern oder auszurutschen. Die Legende besagt, dass wenn man auf jenen Straßen hinfällt, man entweder 2 Jahre (ninen) oder 3 Jahre (sannen) Unglück davon trägt. Ich bin zum Glück weder hingefallen noch ausgerutscht noch sonst etwas. Das einzige, was ich hier gemacht habe, ist wirklich viel Geld ausgeben: hier findet man einen Souvenir-Laden neben dem anderen und alle laden zum längeren Verweilen ein.&#13;
Fünfte Station: Kiyomizu-dera&#13;
Der Kiyomizu Tempel bot mir einen wirklich schönen Ausblick über Kyoto und mal wieder das übliche Tempelzeugs - dieses mal allerdings mit einer kleinen Pagode. Ich habe mich dort nicht allzu lang aufgehalten aus folgendem Grund: am Eingang habe ich ein Plakat erspäht, dass für die Zeit vom 13.03. bis zum 22.03.2010 ein Illuminations-Event ankündigt. Daher werde ich spätestens am 13.03. versuchen, erneut hierher zu kommen, um diesen Tempel bei perfekter Ausleuchtung in der Nacht zu besichtigen und somit hoffentlich ein paar schöne Erinnerungen an meine Japanreise zu den bereits gemachten hinzufügen zu können.&#13;
P.S. In meinen Reiseführern wird Gion immer als „das Geisha-Viertel bezeichnet“. Dieser Name kommt daher, dass in Gion einer der letzten Orte ist, in denen noch Geishas in Japan ausgebildet werden. Diese werde im Übrigen in Kyoto nicht als Geisha, sondern als Meiko, d.h. Geisha in Ausbildung und als Geiko, d.h. fertig ausgebildete Geisha, bezeichnet. Mehr zu Geishas findet ihr hier, hier und hier natürlich auch.</description>
      <content:encoded><![CDATA[Angekommen in Kyoto, habe ich mich am nächsten Tag aufgemacht, meine nähere Umgebung zu erkunden. Nach einem eingehendem Studium meiner beiden Reiseführer habe ich dann festgestellt, dass ich wirklich MITTEN in Kyoto wohne. Also morgens halbwegs früh aufgestanden und anschließend frohen Mutes die Shijo-dori hinunter marschiert, um dann weiter in das Viertel namens Gion zu laufen. Die Shijo-dori selbst ist eine wirklich lange Einkaufsstraße, die an beiden Seiten von unzähligen Boutiquen, Kaufhäusern und Shops gesäumt wird. Wenn man viel Geld ausgeben möchte, wird man hier sicherlich fündig - was auch immer man suchen mag.</p>
<h4>Erste Station: der Yasaka-Schrein</h4>
<p>Nachdem ich also etwa eine Stunde von meinem Apartment aus entlang der Shijo-dori gewandelt bin, ständig bedrängt in einen Kaufrausch zu verfallen, und die kleine Brücke am Fluss Kamo überquert hatte, bin ich zunächst auf einen riesigen Schrein gestoßen: der <a href=http://www.japan-guide.com/e/e3903.html>Yasaka-Schrein</a>, welcher zudem das, vom Reiseführer als „Wein, Weib und Karaoke“ bietende, beschriebene Stadtviertel auf einer Seite begrenzt und damit den Ausgangspunkt meiner kleinen Wanderung durch Gion darstellt. <br />Am auffälligsten ist hier wohl das große, rot leuchtende Eingangstor, welches im Jahr 656 errichtet wurde und zu beiden Seiten von den üblichen Shishi-Statuen bewacht wird. <a href=http://www.onmarkproductions.com/html/shishi.shtml>Shishi</a> sind Kreaturen von löwenartiger und hundeartiger Mixtur und werden häufig in zwei verschiedenen Versionen an solchen Toren angebracht: eine Statue hat meist das Maul geschlossen, während ihr gegenüberliegender Nachbar das Maul weit geöffnet hat. Dies soll den Lauf des Lebens darstellen - ein geöffneter Mund, welcher für den Laut „Ah“ steht, soll den Anfang des Seins widerspiegeln; der für den Laut „Un“ stehnde, geschlossene Mund stellt hierbei das Ende desselbigen dar. Weiterhin sollen jene Statuen wohl für dafür sorgen, böse Geister und Unholde von den zu bewachenden heiligen Orten fernzuhalten. <br /> In der Tempelanlage selbst gibt es ebenfalls das Übliche zu bewundern, einzig die von vielen Laternen geschmückte Bühne des Tempels im Zentrum der Anlage sticht sichtlich hervor. Glücklicherweise habe ich zwischendurch so dermaßen herumgetrödelt, dass ich erst im Dunkeln meinen Heimweg angetreten habe. Somit hatte ich die Chance, die Laternen auch „in Aktion“ zu erleben (siehe Fotos unten).</p>
<h4>Zweite Station: der Ishibe-Koji-Weg</h4>
<p>Durch den Südeingang (das ist der Eingang, der von einem riesigen grauen Beton-torii begrenzt wird) habe ich dann den Tempel verlassen, um mich weiter in Richtung der schönsten Straßen Gions aufzumachen - doch dazu später mehr. Ich bin wirklich froh, dass ich mir vor der Reise den <a href=http://www.amazon.de/Vis-Japan-Theater-Restaurants-Museen/dp/3831000557/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1267526851&sr=8-1>Japan Reiseführer von Vis-A-Vis</a> zugelegt habe, da ich wohl sonst die schönste Gegend dort verpasst hätte: so bin ich nach einigen Querstraßen links in den Ishibe-Koji-Weg eingebogen, der glücklicherweise so ziemlich „ins Nichts führend“ ausschaut, sodass sich dort der Touristenstrom arg in Grenzen hält. Entlang des Weges finden sich links und rechts einige uralt aussehende, den Flair eines „alten Japans“ versprühende (welchen ich in Tokyo doch sehr vermisst habe) Tee- und Wohnhäuser. Auch hatte ich dort das Glück, eine Geisha anzutreffen: Ich habe selten eine Frau mit so viel Anmut und Würde eine Straße hinabschreiten sehen. Beeindruckt von der fremdartigen „Schönheit“ (welches sicherlich diskutabel ist) habe ich mich leider auch direkt mal nicht getraut, ein Foto von ihr zu schießen - wenn ihr also eine Geisha sehen wollt, müsst ihr schon selbst hier her fahren, schätze ich... </p>
<h4>Dritte Station: Nene-no-michi und der Kodai-ji</h4>
<p>Praktischer Weise endet der oben beschriebene Weg auf der Nene-no-michi („Nenes Straße“) welche nach der Frau Toyotomi Hideyoshis benannt wurde. Jener gilt heute als einer der drei Reichseiniger Japans. Hier etwas Halbwissen dazu: <a href=http://en.wikipedia.org/wiki/Toyotomi_Hideyoshi>Toyotomi Hideyoshi</a> war einer der Generäle, die auf Seiten <a href=http://en.wikipedia.org/wiki/Oda_Nobunaga>Oda Nobunagas</a> kämpften, während dieser Versuchte, möglichst viele andere daimyo in Japan (also quasi Großgrundbesitzer) zu besiegen und deren Ländereien an sich zu reißen, um sein Herrschaftsgebiet weiter auszudehnen. Glücklicherweise starben Nobunagas beiden schlimmsten Feinde, Takeda Shingen und Uesugi Kenshin, bevor es zu einem wirklich Kampf zwischen ihnen kam und nachdem er dann im Jahr 1575 den Takeda Clan kriegerisch unterworfen hatte, zog er sich siegreich in sein Schloss <a href=http://en.wikipedia.org/wiki/Azuchi_Castle>Azuchi-jo</a> zurück. Sieben Jahre später wurde er jedoch in jenem Schloss durch seinen eigenen General mit Namen Mitsuhide Akechi in einer Revolte dazu gezwungen seppku (ritueller Selbstmord / wird bei uns oft als harakiri bezeichnet) zu begehen. Toyotomi Hideyoshi erfuhr dies und machte sich auf den Weg, seinen Herren zu rächen - und dies mit Erfolg. <br />
Zurück zu <a href=http://en.wikipedia.org/wiki/Nene_(person)>Nene</a>: Sie war die Frau besagten Toyotomi Hideyoshis und lies nach seinem dahinscheiden einen Tempel im Jahr 1605 als seine Ruhestätte im zu Ehren errichten. Ihr zu Ehren wurde später nach ihrem Tod dann eingangs genannter Weg benannt.</p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe mich aufgemacht, den Kodai-ji besichtigt, dann noch den nahe gelegenen Ryozen-kannon fotografiert (24 Meter hohe Betonfigur, welche den im zweiten Weltkrieg gefallenen japanischen Soldaten gewidmet ist) und bin dann weiter gezogen, um zwei zweitere schöne Gässchen zu betrachten.</p>
<h4>Vierte Station: Ninenzaka und Sannenzaka</h4>
<p>Diese beiden Gassen, welche zum ultimativen Ziel dieser Reise führen (dem Kiyomizu-dera), sind wohl die malerischsten Einkaufspassagen, die ich in Kyoto bisher gesehen habe. Der Name der Gassen rührt von ihrer Bauweise her: es sind beides Pflasterstraßen mit teilweise recht krummen und steilen Treppen, welche dazu einladen zu stolpern oder auszurutschen. Die Legende besagt, dass wenn man auf jenen Straßen hinfällt, man entweder 2 Jahre (ninen) oder 3 Jahre (sannen) Unglück davon trägt. Ich bin zum Glück weder hingefallen noch ausgerutscht noch sonst etwas. Das einzige, was ich hier gemacht habe, ist wirklich viel Geld ausgeben: hier findet man einen Souvenir-Laden neben dem anderen und alle laden zum längeren Verweilen ein.</p>
<h4>Fünfte Station: Kiyomizu-dera</h4>
<p>Der Kiyomizu Tempel bot mir einen wirklich schönen Ausblick über Kyoto und mal wieder das übliche Tempelzeugs - dieses mal allerdings mit einer kleinen Pagode. Ich habe mich dort nicht allzu lang aufgehalten aus folgendem Grund: am Eingang habe ich ein Plakat erspäht, dass für die Zeit vom 13.03. bis zum 22.03.2010 ein Illuminations-Event ankündigt. Daher werde ich spätestens am 13.03. versuchen, erneut hierher zu kommen, um diesen Tempel bei perfekter Ausleuchtung in der Nacht zu besichtigen und somit hoffentlich ein paar schöne Erinnerungen an meine Japanreise zu den bereits gemachten hinzufügen zu können.</p>
<p>P.S. <br />In meinen Reiseführern wird Gion immer als „das Geisha-Viertel bezeichnet“. Dieser Name kommt daher, dass in Gion einer der letzten Orte ist, in denen noch Geishas in Japan ausgebildet werden. Diese werde im Übrigen in Kyoto nicht als Geisha, sondern als Meiko, d.h. Geisha in Ausbildung und als Geiko, d.h. fertig ausgebildete Geisha, bezeichnet. Mehr zu Geishas findet ihr <a href=http://de.wikipedia.org/wiki/Geisha>hier</a>, <a href=http://gojapan.about.com/cs/japanesegeisha/a/geisha1.htm>hier</a> und <a href=http://www.google.de/search?hl=de&q=geisha>hier</a> natürlich auch.]]></content:encoded>
      <guid>http://www.japanruft.de/article/16/gion-das-geishaviertel-in-kyoto/</guid>
      <link>http://www.japanruft.de/article/16/gion-das-geishaviertel-in-kyoto/</link>
      <pubDate>Tue, 2 Mar 2010 20:18:46 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Abschiedsfeier Borderless House Akasaka</title>
      <description>Auch wenn mein Abschied vom Borderless House in Akasaka nun schon ein paar Tage zurück liegt, möchte ich doch noch ein mal kurz darauf zu sprechen kommen.&#13;
Der Plan war eigentlich folgender: Wir treffen uns alle am Samstag, dem 20. Februar 2010 um 19 Uhr, um anschließend in ein Restaurant einzukehren und dann im weiteren Verlauf des Abends weiter nach Shibuya zu ziehen, um dort dann wiederum zum Bowling zu gehen. Hier tauchten auch schon die ersten Probleme auf: 19 Uhr war zu früh, da die meisten auch am Samstag entweder noch bis spät abends arbeiten mussten, oder noch lange anderweitig verplant waren. Somit wurde der Treffpunkt zunächst auf 21 Uhr verlegt. Leider wurde dem auch wieder ein Strich durch die Rechnung gemacht, da Katsuya, mein geschätzer Zimmermitbewohner viel später von seinem Snowboardtrip heimgekommen ist, als ursprünglich geplant. Somit brachen wir dann erst gegen 22 Uhr auf. Dementsprechend war der Plan, in dem deutschen Restaurant bei uns um die Ecke essen zu gehen, auch wieder hinfällig, da dieses bloß bis 23 Uhr geöffnet hatte...&#13;
Die Lösung...&#13;
...bestand darin, direkt zum Bowling mit leerem Magen zu fahren und anschließend, sofern noch Lust und Bedarf bestand, woanders einzukehren. In Shibuya angekommen, nahmen wir den Ausgang 11 des Hauptbahnhofs und standen direkt vor unserem Ziel: Ein Gebäude/Etablissement mit dem Namen EST - wofür auch immer der stehen mag. Hier finden sich neben 3 Etagen a 12 bis 15 Bowlingbahnen auch noch 2 Etagen Billardtische, 1 Etage mit Tischtennisplatten, 1 Etagen mit Arcardemaschinen und natürlich noch 1 weitere Etage mit den obligatorischen Karaokeräumen. Kurz gesagt: EST scheint mein persönliches Spiel- und Unterhaltungsparadies zu sein! (Mal abgesehen vom Tischtennis...) Nach 2 Stunden Bowlen bei Nachtlicht und dezenter J-Pop Musik haben wir uns dann per Zug nach Roppongi aufgemacht, um dort etwas zu essen. Sehr zur Entrüstung meines Amerikanischen Freundes Joe-Two hatten wir uns dafür entschieden im TGI Fridays einen guten, alten Amerikanischen Hamburger zu verspeisen. Nach dem Essen sind wir dann wieder alle zusammen heim gekehrt. Dort haben wir noch ein paar Abschiedsfotos geschossen und etwas zusammen gequatscht, bevor sich der heitere Abend dem Ende zugewandt hat.&#13;
Der nächste Morgen&#13;
Auch wenn ich erst um 4 Uhr in der Nacht ins Bett gekommen bin, so klingelte um 8 Uhr bereits schon der Wecker. Total fertig bin ich dann um halb 9 aufgestanden nur um festzustellen, dass einige meiner Mitbewohner (Kaori und Yang) unten im Wohnzimmer übernachten bzw. die Nacht durch gemacht haben. Diese begrüßten mich herzlich mit einem ohayoooo und überreichten mir mein Abschiedsgeschenk: eine Karte, auf denen das Gros der Bewohner unterschrieben hatte. Kurz darauf kamen immer mehr Leute in unser Wohnzimmer - Hatsumi, die sich direkt wieder auf das Sofa legte, um dort wieder einzuschlafen, Joeseph, Ryuta, Yuske, Kyohei, Hisae, Cheol (dessen Name eigentlich Kim ist) und noch ein paar andere. Alle sind extra aufgestanden, um mich zu verabschieden - das hätte ich nicht erwartet. Dementsprechend schwer fiel es mir dann, endlich Richtung Kyoto aufzubrechen und ich hoffe, dass ich den Kontakt dank Facebook zu dem einen oder anderen aufrecht erhalten kann.</description>
      <content:encoded><![CDATA[Auch wenn mein Abschied vom <a href=http://www.borderless-house.com/>Borderless House</a> in Akasaka nun schon ein paar Tage zurück liegt, möchte ich doch noch ein mal kurz darauf zu sprechen kommen.<br /><br />
Der Plan war eigentlich folgender: Wir treffen uns alle am Samstag, dem 20. Februar 2010 um 19 Uhr, um anschließend in ein Restaurant einzukehren und dann im weiteren Verlauf des Abends weiter nach Shibuya zu ziehen, um dort dann wiederum zum Bowling zu gehen. Hier tauchten auch schon die ersten Probleme auf: 19 Uhr war zu früh, da die meisten auch am Samstag entweder noch bis spät abends arbeiten mussten, oder noch lange anderweitig verplant waren. Somit wurde der Treffpunkt zunächst auf 21 Uhr verlegt. Leider wurde dem auch wieder ein Strich durch die Rechnung gemacht, da Katsuya, mein geschätzer Zimmermitbewohner viel später von seinem Snowboardtrip heimgekommen ist, als ursprünglich geplant. Somit brachen wir dann erst gegen 22 Uhr auf. Dementsprechend war der Plan, in dem deutschen Restaurant bei uns um die Ecke essen zu gehen, auch wieder hinfällig, da dieses bloß bis 23 Uhr geöffnet hatte...</p>
<h4>Die Lösung...</h4>
<p>...bestand darin, direkt zum Bowling mit leerem Magen zu fahren und anschließend, sofern noch Lust und Bedarf bestand, woanders einzukehren. In Shibuya angekommen, nahmen wir den Ausgang 11 des Hauptbahnhofs und standen direkt vor unserem Ziel: Ein Gebäude/Etablissement mit dem Namen <a href=http://www.shibuyaest.co.jp/>EST</a> - wofür auch immer der stehen mag. Hier finden sich neben 3 Etagen a 12 bis 15 Bowlingbahnen auch noch 2 Etagen Billardtische, 1 Etage mit Tischtennisplatten, 1 Etagen mit Arcardemaschinen und natürlich noch 1 weitere Etage mit den obligatorischen Karaokeräumen. Kurz gesagt: EST scheint mein persönliches Spiel- und Unterhaltungsparadies zu sein! (Mal abgesehen vom Tischtennis...) <br />Nach 2 Stunden Bowlen bei Nachtlicht und dezenter J-Pop Musik haben wir uns dann per Zug nach Roppongi aufgemacht, um dort etwas zu essen. Sehr zur Entrüstung meines Amerikanischen Freundes Joe-Two hatten wir uns dafür entschieden im TGI Fridays einen guten, alten Amerikanischen Hamburger zu verspeisen. Nach dem Essen sind wir dann wieder alle zusammen heim gekehrt. Dort haben wir noch ein paar Abschiedsfotos geschossen und etwas zusammen gequatscht, bevor sich der heitere Abend dem Ende zugewandt hat.</p>
<h4>Der nächste Morgen</h4>
<p>Auch wenn ich erst um 4 Uhr in der Nacht ins Bett gekommen bin, so klingelte um 8 Uhr bereits schon der Wecker. Total fertig bin ich dann um halb 9 aufgestanden nur um festzustellen, dass einige meiner Mitbewohner (Kaori und Yang) unten im Wohnzimmer übernachten bzw. die Nacht durch gemacht haben. Diese begrüßten mich herzlich mit einem ohayoooo und überreichten mir mein Abschiedsgeschenk: eine Karte, auf denen das Gros der Bewohner unterschrieben hatte. Kurz darauf kamen immer mehr Leute in unser Wohnzimmer - Hatsumi, die sich direkt wieder auf das Sofa legte, um dort wieder einzuschlafen, Joeseph, Ryuta, Yuske, Kyohei, Hisae, Cheol (dessen Name eigentlich Kim ist) und noch ein paar andere. Alle sind extra aufgestanden, um mich zu verabschieden - das hätte ich nicht erwartet. Dementsprechend schwer fiel es mir dann, endlich Richtung Kyoto aufzubrechen und ich hoffe, dass ich den Kontakt dank Facebook zu dem einen oder anderen aufrecht erhalten kann.]]></content:encoded>
      <guid>http://www.japanruft.de/article/15/abschiedsfeier-borderless-house-akasaka/</guid>
      <link>http://www.japanruft.de/article/15/abschiedsfeier-borderless-house-akasaka/</link>
      <pubDate>Thu, 25 Feb 2010 21:40:50 GMT</pubDate>
      <comments>http://www.japanruft.de/article/15/abschiedsfeier-borderless-house-akasaka//#comments</comments>
    </item>
    <item>
      <title>Hakone - Zu Fuß ist soo yesterday!</title>
      <description>Angestachelt durch die Aufforderung Steffies, sich bloß noch einmal den Fujisan anzuschauen, bevor ich meine Reise nach Kyoto antrete, habe ich mich relativ spontan am folgenden Morgen auf den Weg nach Hakone gemacht. Laut Reiseführer sollte man von dort aus nicht nur den Fujisan sehen, sondern auch noch weitere touristische Highlights miterleben können.&#13;
Die ersten Eindrücke von Hakone bekommt man bereits bei der Planung eines Tagesausfluges in besagte Region: ich habe noch nie in meinem Leben so viele verschiedene Fortbewegungsmittel an nur einem Tag benutzt wie an diesem. Zunächst bin ich mit der Metro von Akasaka nach Yoyogi-uehara gefahren, um dort mit einer Art S-Bahn der Odakyu Odawara Line nach Odawara weiter zu fahren. Im Anschluss daran habe ich dann einen normalen Zug mit dem Ziel Hakone-yumoto genommen, um dort dann direkt mit einem anderen Zug nach Gora weiterzufahren. Dort angekommen, bin ich dann per Cablecar, also einer Art Zug, die aufgrund der hohen Steigung per Kabel einen Berg hinaufgezogen wird, nach Souzan gefahren. Dann ging es weiter per Ropeway, also per Seilschwebebahn, nach Owakudani. Dann wieder in die Seilschwebebahn nach Tagendai, dann weiter per Schiff über den See Ashi nach Hakonemachi, von dort aus weiter per Pedes nach Moto-Hakone, um dann per Bus wieder nach Hakone-yumoto zu fahren, um DANN schlussendlich den Heimweg über Odawara, etc. anzutreten.&#13;
&#13;
Zusammenfassung der Transportmittel&#13;
Metro: 2x&#13;
S-Bahn: 2x&#13;
Zug: 3x&#13;
Cablecar: 1x&#13;
Schwebebahn: 2x&#13;
Schiff: 1x&#13;
Zu Fuß: 1x&#13;
Bus: 1x&#13;
&#13;
Ihr mögt euch jetzt fragen, warum ich das ganze so in aller Ausführlichkeit beschreibe. Die Antwort: Weil ich ein totaler Vollidiot bin, da ich bei der Planung übersehen habe, dass es ein Ticket mit dem Namen Hakone Free Pass gibt, mit dem ich hätte viel Geld sparen können. Beim nächsten Tagestrip dieser Größenordnung unterläuft mir der Fehler sicher nicht mehr! &#13;
Aber nun zum eigentlichen Ausflug: Wie sich aus dem oben bereits geschildertem Ableiten lässt, ist Hakone touristisch vollkommen erschlossen. Damit meine ich, dass sämtliche auf diesem Weg liegenden Attraktionen zum einen relativ leicht zu finden sind, allerdings bringt das auch mit sich, dass sämtliche Sights, die darauf warten gesehen zu werden, vollkommen mit Touristen überflutet sind. Und ich war auf einem Freitag morgen da. An das Wochenende mag ich gar nicht erst denken.&#13;
Owakudani&#13;
Das Tal namens Owakudani befindet sich auf über 750m Höhe (wenn ich mich recht erinnere) mitten in einem Vulkangebirge. Bekannt ist Owakudani für die zahlreichen heißen Quellen, die fortwährend vor sich hin qualmen, für die darin gekochten Eier, die sich aufgrund des schwefelhaltigen Wassers beim Kochen schwarz färben und die - so der Mythos - beim Verzehr das eigene Leben um 7 Jahre verlängern und desweiteren für den phänomenalen Ausblick auf den Berg Fuji. Natürlich habe auch ich, wie alle anderen Besucher einen Teil des Berges dort zu Fuß erklommen um an einer kleinen Hütte mehrere der besagten Eier zu erstehen. Ich glaube in der Regel zwar nicht an irgendwelche übermittelten Mythen und Legenden, aber schaden kann es ja auch nicht. Denke ich zumindest. Habe daher beschlossen direkt mal zwei Eier zu essen und auf Nummer sicher zu gehen: eins für mich und eins für die daheim gebliebene Heike. Wie gesagt, schaden kann es ja nicht. (An dieser Stelle sei übrigens noch ein mal erwähnt, dass ich wirklich oft an euch daheim denke und ich mich, auch wenn es hier sehr schön ist, schon darauf freue, euch alle wieder zu sehen!) Widmen wir uns den Quellen und dem damit angeblich verbundenem, schwefeligem Geruch: ein einigen Orten riecht es wirklich extrem nach Schwefel, an anderen wiederum behaupte ich, dass der schwefelartige Gestank aus dem übermäßigem Eierverzehr der nach Lebensdauer lechzenden Touristen und den damit möglicherweise verursachten Blähungen stammt. Könnte schwören, dass die Quellen auf dem Berg nicht unbedingt das einzige sind, was da gelegentlich mal vor sich hin qualmt.&#13;
Mein eigentliches Ziel lautete jedoch, den Berg Fuji von hier oben aus zu fotografieren. Leider wollte auch dieses mal das Wetter nicht richtig mitspielen und das gleich zweierlei: Zum einen waren sämtliche Wanderwege zu erhöhten Punkten aufgrund von erhöhtem Schneefall verursachten Landrutschen gesperrt, zum anderen war es zu bewölkt, um einen Blick auf den Fujisan werfen zu können. Blöd gelaufen, würde ich sagen.&#13;
Der Ashinoko&#13;
Also wieder zurück zur Seilbahn und den Berg der ewigen Blähungen den Rücken kehren. Bei der Fahrt hinab bietet sich ein ähnlich tollen Panorama, wie bei der Fahrt hinauf auf den Berg. Dieses mal jedoch mit einem See und.... PIRATENSCHIFFEN?!? Es ist mir schleierhaft, was Piraten auf einem relativ übersichtlichem See wie diesem gewollt haben sollten, aber dass dann da auch gleich noch drei davon auf dem gleichen See unterwegs sind, damit habe ich nicht gerechnet. Bei näherer Betrachtung auf geringerer Distanz wurde mir folgende Dinge schlagartig klar:&#13;
1) Bei den Piratenschiffen handelte es sich tatsächlich um die Schiffsverbindung, die ich nutzen wollten, um nach Hakone-matchi zu gelangen&#13;
2) Dieser Ort ist mehr auf Tourismus getrimmt, als es mir lieb ist.&#13;
3) Diese Piratenschiffe haben motoren! &#13;
4) Touristen sind bescheuert.&#13;
Die Überfahrt dauerte nur ein halbe Stunde und war ihr Geld auch halbwegs wert. Wenn ich nicht schon soooo viele Seen und Flüsse in meinem Leben gesehen und befahren hätte, wäre ich vermutlich genauso begeistert davon gewesen, wie sämtliche mitfahrende Touristen, welche sich ohne Unterlass vor einem aus Pappkameraden mit Piratenkapitänsoutfit gegenseitig in allen erdenklichen Posen fotografierten. Für mich fühlte es sich, abgesehen von der recht netten Aussicht auf die umliegenden Gebirge, wie eine halbe Stunde rumstehen auf Deck und darauf warten, dass es endlich weitergeht an.&#13;
Der Tokaido Checkpoint&#13;
Weiter ging es dann in Hakone-matchi mit dem Fußweg nach Moto-hakone. Nach wenigen Metern hat man dort die Möglichkeit einen komplett auf der Grundlage alter Karten und Dokumente originalgetreu nachgebauten Kontrollpunkt auf dem Tokaido zu besichtigen. Der Tokaido war lange Zeit eine der wichtigsten Handelsstraßen in Japan und  die darauf errichten Kontrollstationen dienten damals als Zoll- und Kontrollstationen für Reisende, Händler und Samurai. Zusätzlich zu den dort nachgebauten Gebäuden findet sich dort auch noch ein kleines Museum, in dem man neben besagten grundlegenden Dokumenten auch einige Kleidungsstücke, Werkzeuge und Malerien aus jener Zeit betrachten kann. Leider war es im Museum verboten zu fotografieren, jedoch kann ich die Fotos der Gebäude wirklich jedem ans Herz legen, da diese - so glaube ich zumindest - einen kleinen Eindruck vom Leben und treiben an einem solchen Stützpunkt geben können.&#13;
In meinem Reiseführer habe ich noch die Auskunft erhalten, dass sich ein Stück der restaurierten Handelsstraße ganz in der Nähe befinden sollte, welche zu beiden Seiten mit  alten japanischen Zedern begrenzt ist. Diese Auskunft weckte in mir doch noch die letzte Hoffnung, etwas abseits der üblichen Touristenströme wandern zu können, welche jedoch Dank der bereits ziemlich fortgeschrittenen Zeit und der fehlenden Ausschilderung jäh wieder zerstört wurden. So habe ich mich bei sinkender Sonne und wenig Lust auf die Aussicht bei rapide hereinbrechender Dunkelheit allein ohne Handy durch die Wildnis ziellos umherzuirren dazu durchgerungen, vernünftiger Weise den Rückweg anzutreten. Ich werde wohl nie herausfinden, ob ich dort wirklich etwas verpasst habe oder nicht. Sollte jemand von euch schon einmal diesen Weg beschritten haben, so lasse er mich bitte an seinen Erfahrungen teilhaben, damit ich auch in Zukunft ruhig schlafen kann!</description>
      <content:encoded><![CDATA[Angestachelt durch die Aufforderung Steffies, sich bloß noch einmal den Fujisan anzuschauen, bevor ich meine Reise nach Kyoto antrete, habe ich mich relativ spontan am folgenden Morgen auf den Weg nach Hakone gemacht. Laut Reiseführer sollte man von dort aus nicht nur den Fujisan sehen, sondern auch noch weitere touristische Highlights miterleben können.</p>
<p>Die ersten Eindrücke von Hakone bekommt man bereits bei der Planung eines Tagesausfluges in besagte Region: ich habe noch nie in meinem Leben so viele verschiedene Fortbewegungsmittel an nur einem Tag benutzt wie an diesem. Zunächst bin ich mit der Metro von Akasaka nach Yoyogi-uehara gefahren, um dort mit einer Art S-Bahn der Odakyu Odawara Line nach Odawara weiter zu fahren. Im Anschluss daran habe ich dann einen normalen Zug mit dem Ziel Hakone-yumoto genommen, um dort dann direkt mit einem anderen Zug nach Gora weiterzufahren. Dort angekommen, bin ich dann per Cablecar, also einer Art Zug, die aufgrund der hohen Steigung per Kabel einen Berg hinaufgezogen wird, nach Souzan gefahren. Dann ging es weiter per Ropeway, also per Seilschwebebahn, nach Owakudani. Dann wieder in die Seilschwebebahn nach Tagendai, dann weiter per Schiff über den See Ashi nach Hakonemachi, von dort aus weiter per Pedes nach Moto-Hakone, um dann per Bus wieder nach Hakone-yumoto zu fahren, um DANN schlussendlich den Heimweg über Odawara, etc. anzutreten.</p>
<ul>
<li class=listheading>Zusammenfassung der Transportmittel</li>
<li>Metro: 2x</li>
<li>S-Bahn: 2x</li>
<li>Zug: 3x</li>
<li>Cablecar: 1x</li>
<li>Schwebebahn: 2x</li>
<li>Schiff: 1x</li>
<li>Zu Fuß: 1x</li>
<li>Bus: 1x</li>
</ul>
<p>Ihr mögt euch jetzt fragen, warum ich das ganze so in aller Ausführlichkeit beschreibe. Die Antwort: Weil ich ein totaler Vollidiot bin, da ich bei der Planung übersehen habe, dass es ein Ticket mit dem Namen Hakone Free Pass gibt, mit dem ich hätte viel Geld sparen können. Beim nächsten Tagestrip dieser Größenordnung unterläuft mir der Fehler sicher nicht mehr! </p>
<p>Aber nun zum eigentlichen Ausflug: Wie sich aus dem oben bereits geschildertem Ableiten lässt, ist Hakone touristisch vollkommen erschlossen. Damit meine ich, dass sämtliche auf diesem Weg liegenden Attraktionen zum einen relativ leicht zu finden sind, allerdings bringt das auch mit sich, dass sämtliche Sights, die darauf warten gesehen zu werden, vollkommen mit Touristen überflutet sind. Und ich war auf einem Freitag morgen da. An das Wochenende mag ich gar nicht erst denken.</p>
<h4>Owakudani</h4>
<p>Das Tal namens Owakudani befindet sich auf über 750m Höhe (wenn ich mich recht erinnere) mitten in einem Vulkangebirge. Bekannt ist Owakudani für die zahlreichen heißen Quellen, die fortwährend vor sich hin qualmen, für die darin gekochten Eier, die sich aufgrund des schwefelhaltigen Wassers beim Kochen schwarz färben und die - so der Mythos - beim Verzehr das eigene Leben um 7 Jahre verlängern und desweiteren für den phänomenalen Ausblick auf den Berg Fuji. <br />Natürlich habe auch ich, wie alle anderen Besucher einen Teil des Berges dort zu Fuß erklommen um an einer kleinen Hütte mehrere der besagten Eier zu erstehen. Ich glaube in der Regel zwar nicht an irgendwelche übermittelten Mythen und Legenden, aber schaden kann es ja auch nicht. Denke ich zumindest. Habe daher beschlossen direkt mal zwei Eier zu essen und auf Nummer sicher zu gehen: eins für mich und eins für die daheim gebliebene Heike. Wie gesagt, schaden kann es ja nicht. (An dieser Stelle sei übrigens noch ein mal erwähnt, dass ich wirklich oft an euch daheim denke und ich mich, auch wenn es hier sehr schön ist, schon darauf freue, euch alle wieder zu sehen!) <br />Widmen wir uns den Quellen und dem damit angeblich verbundenem, schwefeligem Geruch: ein einigen Orten riecht es wirklich extrem nach Schwefel, an anderen wiederum behaupte ich, dass der schwefelartige Gestank aus dem übermäßigem Eierverzehr der nach Lebensdauer lechzenden Touristen und den damit möglicherweise verursachten Blähungen stammt. Könnte schwören, dass die Quellen auf dem Berg nicht unbedingt das einzige sind, was da gelegentlich mal vor sich hin qualmt.</p>
<p>Mein eigentliches Ziel lautete jedoch, den Berg Fuji von hier oben aus zu fotografieren. Leider wollte auch dieses mal das Wetter nicht richtig mitspielen und das gleich zweierlei: Zum einen waren sämtliche Wanderwege zu erhöhten Punkten aufgrund von erhöhtem Schneefall verursachten Landrutschen gesperrt, zum anderen war es zu bewölkt, um einen Blick auf den Fujisan werfen zu können. Blöd gelaufen, würde ich sagen.</p>
<h4>Der Ashinoko</h4>
<p>Also wieder zurück zur Seilbahn und den Berg der ewigen Blähungen den Rücken kehren. Bei der Fahrt hinab bietet sich ein ähnlich tollen Panorama, wie bei der Fahrt hinauf auf den Berg. Dieses mal jedoch mit einem See und.... PIRATENSCHIFFEN?!? <br />Es ist mir schleierhaft, was Piraten auf einem relativ übersichtlichem See wie diesem gewollt haben sollten, aber dass dann da auch gleich noch drei davon auf dem gleichen See unterwegs sind, damit habe ich nicht gerechnet. Bei näherer Betrachtung auf geringerer Distanz wurde mir folgende Dinge schlagartig klar:<br /><br />
1) Bei den Piratenschiffen handelte es sich tatsächlich um die Schiffsverbindung, die ich nutzen wollten, um nach Hakone-matchi zu gelangen<br />
2) Dieser Ort ist mehr auf Tourismus getrimmt, als es mir lieb ist.<br />
3) Diese Piratenschiffe haben motoren!<br /> 
4) Touristen sind bescheuert.<br /><br />
Die Überfahrt dauerte nur ein halbe Stunde und war ihr Geld auch halbwegs wert. Wenn ich nicht schon soooo viele Seen und Flüsse in meinem Leben gesehen und befahren hätte, wäre ich vermutlich genauso begeistert davon gewesen, wie sämtliche mitfahrende Touristen, welche sich ohne Unterlass vor einem aus Pappkameraden mit Piratenkapitänsoutfit gegenseitig in allen erdenklichen Posen fotografierten. Für mich fühlte es sich, abgesehen von der recht netten Aussicht auf die umliegenden Gebirge, wie eine halbe Stunde rumstehen auf Deck und darauf warten, dass es endlich weitergeht an.</p>
<h4>Der Tokaido Checkpoint</h4>
<p>Weiter ging es dann in Hakone-matchi mit dem Fußweg nach Moto-hakone. Nach wenigen Metern hat man dort die Möglichkeit einen komplett auf der Grundlage alter Karten und Dokumente originalgetreu nachgebauten Kontrollpunkt auf dem Tokaido zu besichtigen. Der Tokaido war lange Zeit eine der wichtigsten Handelsstraßen in Japan und  die darauf errichten Kontrollstationen dienten damals als Zoll- und Kontrollstationen für Reisende, Händler und Samurai. Zusätzlich zu den dort nachgebauten Gebäuden findet sich dort auch noch ein kleines Museum, in dem man neben besagten grundlegenden Dokumenten auch einige Kleidungsstücke, Werkzeuge und Malerien aus jener Zeit betrachten kann. Leider war es im Museum verboten zu fotografieren, jedoch kann ich die Fotos der Gebäude wirklich jedem ans Herz legen, da diese - so glaube ich zumindest - einen kleinen Eindruck vom Leben und treiben an einem solchen Stützpunkt geben können.</p>
<p>In meinem Reiseführer habe ich noch die Auskunft erhalten, dass sich ein Stück der restaurierten Handelsstraße ganz in der Nähe befinden sollte, welche zu beiden Seiten mit  alten japanischen Zedern begrenzt ist. Diese Auskunft weckte in mir doch noch die letzte Hoffnung, etwas abseits der üblichen Touristenströme wandern zu können, welche jedoch Dank der bereits ziemlich fortgeschrittenen Zeit und der fehlenden Ausschilderung jäh wieder zerstört wurden. So habe ich mich bei sinkender Sonne und wenig Lust auf die Aussicht bei rapide hereinbrechender Dunkelheit allein ohne Handy durch die Wildnis ziellos umherzuirren dazu durchgerungen, vernünftiger Weise den Rückweg anzutreten. Ich werde wohl nie herausfinden, ob ich dort wirklich etwas verpasst habe oder nicht. Sollte jemand von euch schon einmal diesen Weg beschritten haben, so lasse er mich bitte an seinen Erfahrungen teilhaben, damit ich auch in Zukunft ruhig schlafen kann!]]></content:encoded>
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      <link>http://www.japanruft.de/article/14/hakone-zu-fuß-ist-soo-yesterday/</link>
      <pubDate>Tue, 23 Feb 2010 00:19:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Valentinstag in Yokohama</title>
      <description>Es ist eigentlich mehr dem Zufall zu verdanken, dass ich gerade am Valentinstag nach Yokohama gereist bin, war dies doch der einzige Tag, an dem sowohl Nana als auch Motomu, Kevin und ich die Zeit hatten, zusammen etwas zu unternehmen. So trafen wir uns in Yokohama zum Essen und um uns von Nana, welche dort wohnt, ihren Heimatort zeigen zu lassen. Erste Station stellte hierbei das Chinesenviertel dar, da zufällig an jenem Tag nicht nur Valentinstag, sondern auch das chinesische Neujahr gefeiert wurde. So kehrten wir in ein chinesisches Lokal ein, in zwar das Essen genauso günstig wie schlecht war, aber in dem zwei chinesische Musikerinnen zwei Songs zum besten gaben. Diese konnten wir auch gleich mehrmals mal hören, da wir dort insgesamt über zwei Stunden zu Gast waren, weil sich ein weiterer Bekannter von Nana maßlos verspätet hatte. (Ein Brasilianer - was soll ich dazu noch groß sagen? Der hat das Zuspätkommen sicherlich in den Genen und kann da gar nichts für.)&#13;
Auf gehts!&#13;
Nachdem nun auch Andrei zu uns gestoßen war und uns die Musik schon zum Hals raus hing, da die beiden Musikerinnen wirklich nur diese zwei Stücke in Petto hatten, sind wir dann in Richtung Hafen aufgebrochen. Auf dem Weg dorthin durften wir dann noch einen Straßenkünstler bei seiner Arbeit bestaunen. (Ein kurzes Video zu seiner Darbietung folgt in Bälde.) Endlich am Ziel angekommen, erwartete uns dort ein unvergessliches Panorama über einen Teil des alten Hafengebietes, welcher als Naherholungsort mit Einkaufsmöglichkeiten in einigen restaurierten Lagerhäusern umfunktioniert worden ist. Beeindruckend schön sind wohl die treffendsten Worte, die mir dazu einfallen. Am besten schaut ihr euch die Fotos unten an und überzeugt euch selbst.&#13;
Als nächste Stationen hatten wir dann besagte Lagerhäuser auserkoren. Als wir dort ankamen erwartete uns ein weiteres überwältigendes Bild: ein herzförmiges Meer aus Kerzen, die dort aufgestellt worden sind, um den Valentinstag zu feiern. Sehr sehr schön. Ich habe selten Steffi so sehr vermisst, wie an diesem Ort.&#13;
Shabu Shabu&#13;
Zum Abschluss des Tages entschieden wir uns dazu noch ein weiteres mal Essen zu gehen. Doppelt hält eben besser. Diesmal jedoch nicht chinesisch, sondern japanisch. Da das Restaurant allerdings sehr voll war, mussten wir zunächst vor diesem warten, um essen zu können. Nach etwas mehr als zwei (!!!) Stunden Wartezeit durften wir dann in den all you can eat shabu shabu Palast eintreten. Shabu shabu ist quasi eine japanische Variante des Fondues, bei dem man um einen großen Topf mit Wasser oder gewürztem Fond sitzt und nach belieben die Zutaten seiner Wahl in jenen Topf wirft. Herausgefischt wird das ganze dann mit den eigenen Essstäbchen. Fazit: Sehr lecker, extrem Kommunikativ und definitiv etwas, dass man in seinem Leben unbedingt ausprobiert haben sollte.Als persönliches Schlusswort möchte ich mich erneut bei Nana, welche für die „Organisation“ des Abends verantwortlich war, bedanken - Ich denke, ich habe nicht nur einen schönen Tag in Yokohama verbringen dürfen, sondern auch neue Freunde gefunden und hoffe sehr, dass ich sie alle noch ein mal wieder sehen werde, bevor ich von meinem Abenteuer in Japan heimkehre.</description>
      <content:encoded><![CDATA[Es ist eigentlich mehr dem Zufall zu verdanken, dass ich gerade am Valentinstag nach Yokohama gereist bin, war dies doch der einzige Tag, an dem sowohl Nana als auch Motomu, Kevin und ich die Zeit hatten, zusammen etwas zu unternehmen. So trafen wir uns in Yokohama zum Essen und um uns von Nana, welche dort wohnt, ihren Heimatort zeigen zu lassen. Erste Station stellte hierbei das Chinesenviertel dar, da zufällig an jenem Tag nicht nur Valentinstag, sondern auch das chinesische Neujahr gefeiert wurde. So kehrten wir in ein chinesisches Lokal ein, in zwar das Essen genauso günstig wie schlecht war, aber in dem zwei chinesische Musikerinnen zwei Songs zum besten gaben. Diese konnten wir auch gleich mehrmals mal hören, da wir dort insgesamt über zwei Stunden zu Gast waren, weil sich ein weiterer Bekannter von Nana maßlos verspätet hatte. (Ein Brasilianer - was soll ich dazu noch groß sagen? Der hat das Zuspätkommen sicherlich in den Genen und kann da gar nichts für.)</p>
<h4>Auf gehts!</h4>
<p>Nachdem nun auch Andrei zu uns gestoßen war und uns die Musik schon zum Hals raus hing, da die beiden Musikerinnen wirklich nur diese zwei Stücke in Petto hatten, sind wir dann in Richtung Hafen aufgebrochen. Auf dem Weg dorthin durften wir dann noch einen Straßenkünstler bei seiner Arbeit bestaunen. (Ein kurzes Video zu seiner Darbietung folgt in Bälde.) <br />Endlich am Ziel angekommen, erwartete uns dort ein unvergessliches Panorama über einen Teil des alten Hafengebietes, welcher als Naherholungsort mit Einkaufsmöglichkeiten in einigen restaurierten Lagerhäusern umfunktioniert worden ist. Beeindruckend schön sind wohl die treffendsten Worte, die mir dazu einfallen. Am besten schaut ihr euch die Fotos unten an und überzeugt euch selbst.</p>
<p>Als nächste Stationen hatten wir dann besagte Lagerhäuser auserkoren. Als wir dort ankamen erwartete uns ein weiteres überwältigendes Bild: ein herzförmiges Meer aus Kerzen, die dort aufgestellt worden sind, um den Valentinstag zu feiern. Sehr sehr schön. Ich habe selten Steffi so sehr vermisst, wie an diesem Ort.</p>
<h4>Shabu Shabu</h4>
<p>Zum Abschluss des Tages entschieden wir uns dazu noch ein weiteres mal Essen zu gehen. Doppelt hält eben besser. Diesmal jedoch nicht chinesisch, sondern japanisch. Da das Restaurant allerdings sehr voll war, mussten wir zunächst vor diesem warten, um essen zu können. Nach etwas mehr als zwei (!!!) Stunden Wartezeit durften wir dann in den all you can eat shabu shabu Palast eintreten. Shabu shabu ist quasi eine japanische Variante des Fondues, bei dem man um einen großen Topf mit Wasser oder gewürztem Fond sitzt und nach belieben die Zutaten seiner Wahl in jenen Topf wirft. Herausgefischt wird das ganze dann mit den eigenen Essstäbchen. Fazit: Sehr lecker, extrem Kommunikativ und definitiv etwas, dass man in seinem Leben unbedingt ausprobiert haben sollte.</p><p>Als persönliches Schlusswort möchte ich mich erneut bei Nana, welche für die „Organisation“ des Abends verantwortlich war, bedanken - Ich denke, ich habe nicht nur einen schönen Tag in Yokohama verbringen dürfen, sondern auch neue Freunde gefunden und hoffe sehr, dass ich sie alle noch ein mal wieder sehen werde, bevor ich von meinem Abenteuer in Japan heimkehre.]]></content:encoded>
      <guid>http://www.japanruft.de/article/13/valentinstag-in-yokohama/</guid>
      <link>http://www.japanruft.de/article/13/valentinstag-in-yokohama/</link>
      <pubDate>Mon, 22 Feb 2010 22:12:11 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Skifahren in Togari/Nagano</title>
      <description>Nach einer nervtötenden Busfahrt, die seltsamerweise 4 Stunden länger dauerte als die Rückfahrt, sind wir dann noch in einem kleinem Skiort in der Nagano Präfektur Namens Togari angekommen. Hier soll noch angemerkt sein, dass das Wort „Nachtbus“ nicht impliziert, dort auch „schlafen“ zu können. Beide Beschreibungen sind unabhängig voneinander zu betrachten und dank übermäßigem Lichteinfluss - welches sich offensichtlich NICHT ausschalten ließ - nicht miteinander korreliert. Lediglich der Wille schlafen zu wollen schafft eine kurzzeitige, maximal 15 Minuten andauernde Symbiose zwischen den zuvor genannten Elementen.&#13;
Die Pension...&#13;
Wie dem auch sei (zurück zum gewöhnlichem Sprachgebrauch): Die Pension, in der wir übernachtet haben war durchaus simpel, einfach und günstig, aber bot trotzdem genug Komfort, um die Reise doch sehr angenehm zu machen. Wir hatten leider für 15 Personen nur 12 Betten und haben daher entschieden, die Sache wie richtige Männer zu handhaben. Jin Ken Pon war da die einzige logische Lösung. Ich habe beim Schere Stein Papier Battle  Of Death leider alles verloren, was es zu verlieren galt (7 Leute machen den Stein gleichzeitig und ich die Schere! Das riecht nach Verschwörung!) und habe es mir daher auf dem Fußboden bequem gemacht. Interessante Feststellung: Auf Tatami-Matten plus Futon schläft es sich ausgezeichnet! Sogar so gut, dass ich mich entschieden habe, in Kyoto ein Apartment auszuwählen, das auch Tatami plus Futon als Bettersatz anbietet. Bin gespannt, was mein Rücken dazu sagt, aber im Vergleich zu den jetzigen Betten (Holzbrett mit billigem Schaumstoff) wird es sicherlich besser abschneiden.&#13;
...und das Skifahren&#13;
Günstig war neben der Unterkunft auch die zum Verleih stehende Ausrüstung. So hatte ich schon nach kurzer Zeit Wasser in meinen Schuhen und kalte Zehen. Also haben wir uns entschieden so schnell wie möglich rauf auf den Berg und bloß nicht stehen zu bleiben. Das hat die ersten 2 Tage auch wunderbar geklappt. Pro Tipp: Am besten Musik mitnehmen - mit Refused oder Danko Jones im Ohr fährt es sich gleich schneller. Am dritten Tag jedoch war ich dann so fix und fertig, dass ich zum Schluss etwas die Motivation verloren und ich gelegentlich mit kalten Füßen auf ein paar andere unten am Berg gewartet habe, um mir etwas Ruhe zu gönnen.&#13;
Angenehm ob der bisher recht günstigen Unterkunft und der Ausrüstung war ich dann beim Anblick des Abendessens überrascht. Schaut euch am besten unten die Fotos an. Alles seeehrr lecker - außer der Fisch. Reis zum Frühstück ist übrigens auch besser als ich dachte. Sehr nett waren noch 2 alte Herren, die auch in der Pension wohnten. Diese haben für uns, sehr zur Erheiterung der restlichen Truppe, eine Flasche Sake springen lassen.&#13;
Badekultur in Japan&#13;
Was ist sonst noch nennenswertes passiert? Wir haben uns am ersten Abend mit Jungle Jam die Zeit vertrieben - jaaa, eine Spanierin hatte das tatsächlich aus Spanien mitgebracht und nein, ich habe diesmal nicht den Holzblock vor den Kopf bekommen - am zweiten Abend sind wir dann ein Onsen besuchen gegangen. Onsen sind für gewöhnlich heiße, mineralhaltige Quellen, in denen man nach einer ausgiebigen Dusche baden und es sich gutgehen lassen kann. Ein paar generelle Worte zur dort erlebten, vermutlich traditionellen Badekultur Japans: Beim Betreten des Onsen entkleidet man sich zunächst vollständig, nimmt sich wenn möglich ein kleines Handtuch mit und schreitet vorran in den Duschraum. Hier sind stehen zum einen ein Plastikeimer zum darauf sitzen und zum anderen ein weiterer Eimer bereit, um diesen mit heißem Wasser und Seife zu füllen und sich anschließend mit diesem Wasser unter Benutzung des Handtuchs dann zu waschen. Dies ist, wie ich finde, eine der unseren überlegenen Duschkultur, da duschen im Sitzen einfach soooo viel besser da angenehmer ist und man nebenbei auch nicht mehr ausrutschen kann. Nach ausgiebigem Duschen geht es dann in das eigentlich Bad. Im Onsen heißt das also in die heiße Quelle in unserem Hotel gab es eine onsenähnliche, große Badewanne, die IMMER mit heißem Wasser gefüllt ist. Sehr praktisch, da Aufwand und Zeitverlust so minimiert werden. Das Wasser dort ist allerdings so heiß, dass man für gewöhnlich wohl nicht mehr als 10 Minuten dort aushält. Anschließend habe ich mich dann  noch ein weiteres mal abgeduscht (kalt) und dann tritt man wieder den Heimweg an. Das besondere an unserem Onsen war allerdings, dass dieser draußen im Schnee war und somit einen netten Ausblick über die Schneebedeckten Berge rings herum bot. Letzte Anmerkung: Normalerweise ist es Menschen mit Tattoo nicht gestattet, einen Onsen zu betreten. Ich habe mir sagen lassen, dass dies in der Geschichte der Yakuza begründet liegt. So waren (oder vielleicht sind) Angehörige der Yakusa meist Tätowiert. Um diese dann von der Allgemeinheit auszugrenzen (oder so ähnlich) wurde ihnen der Zutritt zu den Onsen verwahrt. Wenn man aber ganz nett vorher fragt, bekommt man vielleicht trotzdem die Erlaubnis, einen Onsen besuchen zu dürfen.&#13;
Zum Schluss muss ich mich dafür entschuldigen, dass es von mir nur Indoor-Fotos gibt. Ich wollte meine Kamera dank meines gelegentlich waghalsigen Fahrstils nicht unnötig in Gefahr bringen - ganz zu schweigen von meinen Hüftknochen. Wer sich trotzdem Outdoor Fotos anschauen möchte, darf mich gerne bei Facebook besuchen - dort bin ich auf einigen Fotos verlinkt. Falls ihr mich nicht dort finden solltet, schreibt mich einfach per Email oder sonst wie an:&#13;
Twitter: Japanruft&#13;
Email: info@japanruft.de&#13;
Skype: Japanruft&#13;
</description>
      <content:encoded><![CDATA[Nach einer nervtötenden Busfahrt, die seltsamerweise 4 Stunden länger dauerte als die Rückfahrt, sind wir dann noch in einem kleinem Skiort in der Nagano Präfektur Namens <a href=http://www.togari.jp/index.php>Togari</a> angekommen. Hier soll noch angemerkt sein, dass das Wort „Nachtbus“ nicht impliziert, dort auch „schlafen“ zu können. Beide Beschreibungen sind unabhängig voneinander zu betrachten und dank übermäßigem Lichteinfluss - welches sich offensichtlich NICHT ausschalten ließ - nicht miteinander korreliert. Lediglich der Wille schlafen zu wollen schafft eine kurzzeitige, maximal 15 Minuten andauernde Symbiose zwischen den zuvor genannten Elementen.</p>
<h4>Die Pension...</h4>
<p>Wie dem auch sei (zurück zum gewöhnlichem Sprachgebrauch): Die Pension, in der wir übernachtet haben war durchaus simpel, einfach und günstig, aber bot trotzdem genug Komfort, um die Reise doch sehr angenehm zu machen. Wir hatten leider für 15 Personen nur 12 Betten und haben daher entschieden, die Sache wie richtige Männer zu handhaben. Jin Ken Pon war da die einzige logische Lösung. Ich habe beim Schere Stein Papier Battle  Of Death leider alles verloren, was es zu verlieren galt (7 Leute machen den Stein gleichzeitig und ich die Schere! Das riecht nach Verschwörung!) und habe es mir daher auf dem Fußboden bequem gemacht. Interessante Feststellung: Auf Tatami-Matten plus Futon schläft es sich ausgezeichnet! Sogar so gut, dass ich mich entschieden habe, in Kyoto ein Apartment auszuwählen, das auch Tatami plus Futon als Bettersatz anbietet. Bin gespannt, was mein Rücken dazu sagt, aber im Vergleich zu den jetzigen Betten (Holzbrett mit billigem Schaumstoff) wird es sicherlich besser abschneiden.</p>
<h4>...und das Skifahren</h4>
<p>Günstig war neben der Unterkunft auch die zum Verleih stehende Ausrüstung. So hatte ich schon nach kurzer Zeit Wasser in meinen Schuhen und kalte Zehen. Also haben wir uns entschieden so schnell wie möglich rauf auf den Berg und bloß nicht stehen zu bleiben. Das hat die ersten 2 Tage auch wunderbar geklappt. Pro Tipp: Am besten Musik mitnehmen - mit Refused oder Danko Jones im Ohr fährt es sich gleich schneller. Am dritten Tag jedoch war ich dann so fix und fertig, dass ich zum Schluss etwas die Motivation verloren und ich gelegentlich mit kalten Füßen auf ein paar andere unten am Berg gewartet habe, um mir etwas Ruhe zu gönnen.</p>
<p>Angenehm ob der bisher recht günstigen Unterkunft und der Ausrüstung war ich dann beim Anblick des Abendessens überrascht. Schaut euch am besten unten die Fotos an. Alles seeehrr lecker - außer der Fisch. Reis zum Frühstück ist übrigens auch besser als ich dachte. Sehr nett waren noch 2 alte Herren, die auch in der Pension wohnten. Diese haben für uns, sehr zur Erheiterung der restlichen Truppe, eine Flasche Sake springen lassen.</p>
<h4>Badekultur in Japan</h4>
<p>Was ist sonst noch nennenswertes passiert? Wir haben uns am ersten Abend mit <a href=http://www.amazon.de/JUNGLE-JAM-Das-Gesetz-Dschungels/dp/B00154XCQE/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=toys&qid=1266413888&sr=8-1>Jungle Jam</a> die Zeit vertrieben - jaaa, eine Spanierin hatte das tatsächlich aus Spanien mitgebracht und nein, ich habe diesmal nicht den Holzblock vor den Kopf bekommen - am zweiten Abend sind wir dann ein Onsen besuchen gegangen. Onsen sind für gewöhnlich heiße, mineralhaltige Quellen, in denen man nach einer ausgiebigen Dusche baden und es sich gutgehen lassen kann. Ein paar generelle Worte zur dort erlebten, vermutlich traditionellen Badekultur Japans: <br/>Beim Betreten des Onsen entkleidet man sich zunächst vollständig, nimmt sich wenn möglich ein kleines Handtuch mit und schreitet vorran in den Duschraum. Hier sind stehen zum einen ein Plastikeimer zum darauf sitzen und zum anderen ein weiterer Eimer bereit, um diesen mit heißem Wasser und Seife zu füllen und sich anschließend mit diesem Wasser unter Benutzung des Handtuchs dann zu waschen. Dies ist, wie ich finde, eine der unseren überlegenen Duschkultur, da duschen im Sitzen einfach soooo viel besser da angenehmer ist und man nebenbei auch nicht mehr ausrutschen kann. Nach ausgiebigem Duschen geht es dann in das eigentlich Bad. Im Onsen heißt das also in die heiße Quelle in unserem Hotel gab es eine onsenähnliche, große Badewanne, die IMMER mit heißem Wasser gefüllt ist. Sehr praktisch, da Aufwand und Zeitverlust so minimiert werden. Das Wasser dort ist allerdings so heiß, dass man für gewöhnlich wohl nicht mehr als 10 Minuten dort aushält. Anschließend habe ich mich dann  noch ein weiteres mal abgeduscht (kalt) und dann tritt man wieder den Heimweg an. Das besondere an unserem Onsen war allerdings, dass dieser draußen im Schnee war und somit einen netten Ausblick über die Schneebedeckten Berge rings herum bot. <br/>Letzte Anmerkung: Normalerweise ist es Menschen mit Tattoo nicht gestattet, einen Onsen zu betreten. Ich habe mir sagen lassen, dass dies in der Geschichte der Yakuza begründet liegt. So waren (oder vielleicht sind) Angehörige der Yakusa meist Tätowiert. Um diese dann von der Allgemeinheit auszugrenzen (oder so ähnlich) wurde ihnen der Zutritt zu den Onsen verwahrt. Wenn man aber ganz nett vorher fragt, bekommt man vielleicht trotzdem die Erlaubnis, einen Onsen besuchen zu dürfen.</p>
<p>Zum Schluss muss ich mich dafür entschuldigen, dass es von mir nur Indoor-Fotos gibt. Ich wollte meine Kamera dank meines gelegentlich waghalsigen Fahrstils nicht unnötig in Gefahr bringen - ganz zu schweigen von meinen Hüftknochen. Wer sich trotzdem Outdoor Fotos anschauen möchte, darf mich gerne bei Facebook besuchen - dort bin ich auf einigen Fotos verlinkt. Falls ihr mich nicht dort finden solltet, schreibt mich einfach per Email oder sonst wie an:
<ul><li>Twitter: <a href=http://www.twitter.com/japanruft>Japanruft</a></li>
<li>Email: <a href=mailto:info@japanruft.de>info@japanruft.de</a></li>
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</ul>]]></content:encoded>
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      <link>http://www.japanruft.de/article/12/skifahren-in-togari/nagano/</link>
      <pubDate>Wed, 17 Feb 2010 21:29:24 GMT</pubDate>
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